UniCredit-CEO Ghizzoni: "Arbeite entschlossen an Plan weiter"

UniCredit-CEO Federico Ghizzoni, dem der Aufsichtsrat der Bank-Austria-Mutter am Dienstag das Vertrauen bestätigt hat, will mit "höchster Entschlossenheit" an der Umsetzung des im November vorgestellten Entwicklungsplans arbeiten. Die Unterstützung des Boards sei wichtig, um den Plan in einem Jahr umzusetzen, das nicht einfach sein wird, sagte Ghizzoni nach Angaben italienischer Medien.

Erst am Montag hatte der italienische Unternehmer Leonardo Del Vecchio, der rund zwei Prozent der UniCredit-Anteile besitzt, einen Wechsel an der Konzernspitze gefordert. "In diesen Zeiten gibt es weltweit wenig Aktionäre, die mit der Lage der Aktien an der Börse zufrieden ist. Ich habe vollen Respekt für die Aktionäre, die ihr Geld in die Bank stecken. Daher akzeptiere ich jede Kritik und jedes Lob", betonte Ghizzoni.

Auf die Frage, ob er in den vergangenen Wochen seine Stelle als gefährdet empfunden habe, antwortete Ghizzoni. "Ich hatte nicht einmal die Zeit daran zu denken. Das einzig Wichtige sind die Resultate der Bank. Ich bin vollkommen auf die Arbeit konzentriert", sagte Ghizzoni, seit 2010 CEO des Mailänder Geldhauses.

Drei Monate nach der Vorstellung des neuen Entwicklungsplans seien bereits wichtige Schritte unternommen worden. "In mehreren Aspekten, wie das Österreich-Geschäft, die Ukraine, sowie die Einigung mit den Gewerkschaften in Italien sind wir fortgeschrittener als erwartet. Wir arbeiten entschlossen an der Kostenreduzierung weiter", erklärte der Manager. "In diesem Jahr vertraue ich stark den CEE-Ländern, die sicher besser als 2015 abschneiden werden. Es gibt keine kritischen Fälle wie die Ukraine", betonte Ghizzoni.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte