UniCredit: No Comment zu Gerüchten über Fusionspläne 2019

Mailand (APA) - Die Bank Austria-Mutter UniCredit reagiert mit einem "No comment" auf Mediengerüchte über eine angeblich 2019 geplante große Fusion mit einem englischen oder niederländischen Geldhaus. Die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore" spekulierte am Mittwoch über Akquisitionspläne des UniCredit-Vorstandschefs Jean-Pierre Mustier im kommenden Jahr.

"Mustier jagt nach einer Bank", titelte das Blatt. Als mögliche Übernahmeziele nannte das Blatt Lloyds Bank, ABN Amro oder ING. "2019 wird das Jahr der großen Fusion sein, die das gesamteuropäische Profil UniCredits stärken und das Gewicht Italiens verringern soll", berichtete die Tageszeitung.

Eine grenzüberschreitende Fusion wird laut "Sole 24 Ore" nicht einfach sein. Mustier werde in erster Linie institutionelle Investoren überzeugen müssen, die bereits fast die Hälfte der UniCredit-Aktionäre stellten.

Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire hatte vor drei Wochen Gerüchte dementiert, wonach eine Fusion zwischen UniCredit und der Societe Generale geplant sei. UniCredit und die französische Societe Generale hatten zuletzt Stellungnahmen zu solchen Gerüchten abgelehnt.

Die neuen Spekulationen über eine möglichen Zusammenschluss mit einer anderen Großbank wirkten sich heute nicht positiv auf die UniCredit-Aktie an der Mailänder Börse aus. Die Papiere verloren am Mittwochvormittag 0,9 Prozent.

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