UniCredit: Gewerkschaften klagen über Verzögerungen bei Anstellungen

Rom/Mailand (APA) - Die italienischen Gewerkschaften klagen über Verzögerungen bei den Plänen der Bank Austria-Mutter zur Anstellung von neuem Personal. Im Rahmen des Entwicklungsplans sei im Zeitraum 2017-2019 die Streichung von 6.532 Jobs in Italien geplant. Bisher seien aber nur 27 der 203 für 2017 geplanten Neuanstellungen erfolgt.

"Es gibt Probleme wegen Personalmangels, die UniCredits strategische Vision beeinträchtigen könnten. Der Jobabbau erfolgt nach Plan. Wir sind aber besorgt, dass die Bank mit Neuanstellungen in Verzug geraten ist", so Pier Luigi Ledda, Sekretär des Gewerkschaftsverbands First CISL.

Laut dem im vergangenen Dezember vorgestellten Entwicklungsplan ist in Italien die Schließung von 883 Filialen geplant. Das sind 27 Prozent aller Filialen im Land. In Italien und in Deutschland sollen nach drei Jahren jeweils um 21 Prozent weniger Beschäftigte auf der Payroll stehen.

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