Ungarns Taxifahrer weiten Protestaktion gegen Uber aus

Die Budapester Innenstadt wurde am Montag zum Schauplatz einer Protestaktion von Taxifahrern gegen die Dienste des umstrittenen US-amerikanischen Fahrdienstvermittlers Uber. Die Demonstranten versperrten mit ihren rund 140 gelben Fahrzeugen einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt.

Die Blockade wurde am Nachmittag ausgeweitet, da die Verhandlungsdelegationen der Taxifahrer weder beim Budapester Bürgermeister, noch im Wirtschaftsministerium oder bei der Nationalen Verkehrsbehörde mit ihrer Forderung nach einem Verbot von Uber Gehör fanden.

Die Organisatoren der Aktion kündigten in den Medien an, ihren Protest so lange fortzuführen, bis ihre Forderung nach dem Verbot dieser privaten Fahrdienste erfüllt wird. Laut dem ungarischen Kanzleramtsminister Janos Lazar wird sich die Regierung in ihrer Sitzung am kommenden Mittwoch mit dem Thema befassen. Wie ein Taxifahrer der APA gegenüber erklärte, haben die Taxifahrer nicht viel Hoffnung auf eine Lösung in ihrem Sinne, denn die Regierung habe auch bisher nichts gegen die unkontrolliert arbeitenden Uber-Chauffeure unternommen. Laut der Ungarischen Nachrichtenagentur MTI hat die Regierung bereits früher erklärt, Uber nicht verbieten zu wollen, da sie "innovative Lösungen nicht verhindern will".

Während sich die Taxilenker auf eine tagelange Aktion einrichten, ist die Polizei bis jetzt nicht gegen die unangemeldete Protestaktion vorgegangen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte