Ungarns Taxifahrer weiten Protestaktion gegen Uber aus

Die Budapester Innenstadt wurde am Montag zum Schauplatz einer Protestaktion von Taxifahrern gegen die Dienste des umstrittenen US-amerikanischen Fahrdienstvermittlers Uber. Die Demonstranten versperrten mit ihren rund 140 gelben Fahrzeugen einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt.

Die Blockade wurde am Nachmittag ausgeweitet, da die Verhandlungsdelegationen der Taxifahrer weder beim Budapester Bürgermeister, noch im Wirtschaftsministerium oder bei der Nationalen Verkehrsbehörde mit ihrer Forderung nach einem Verbot von Uber Gehör fanden.

Die Organisatoren der Aktion kündigten in den Medien an, ihren Protest so lange fortzuführen, bis ihre Forderung nach dem Verbot dieser privaten Fahrdienste erfüllt wird. Laut dem ungarischen Kanzleramtsminister Janos Lazar wird sich die Regierung in ihrer Sitzung am kommenden Mittwoch mit dem Thema befassen. Wie ein Taxifahrer der APA gegenüber erklärte, haben die Taxifahrer nicht viel Hoffnung auf eine Lösung in ihrem Sinne, denn die Regierung habe auch bisher nichts gegen die unkontrolliert arbeitenden Uber-Chauffeure unternommen. Laut der Ungarischen Nachrichtenagentur MTI hat die Regierung bereits früher erklärt, Uber nicht verbieten zu wollen, da sie "innovative Lösungen nicht verhindern will".

Während sich die Taxilenker auf eine tagelange Aktion einrichten, ist die Polizei bis jetzt nicht gegen die unangemeldete Protestaktion vorgegangen.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber