Ungarns Taxifahrer weiten Protestaktion gegen Uber aus

Die Budapester Innenstadt wurde am Montag zum Schauplatz einer Protestaktion von Taxifahrern gegen die Dienste des umstrittenen US-amerikanischen Fahrdienstvermittlers Uber. Die Demonstranten versperrten mit ihren rund 140 gelben Fahrzeugen einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt.

Die Blockade wurde am Nachmittag ausgeweitet, da die Verhandlungsdelegationen der Taxifahrer weder beim Budapester Bürgermeister, noch im Wirtschaftsministerium oder bei der Nationalen Verkehrsbehörde mit ihrer Forderung nach einem Verbot von Uber Gehör fanden.

Die Organisatoren der Aktion kündigten in den Medien an, ihren Protest so lange fortzuführen, bis ihre Forderung nach dem Verbot dieser privaten Fahrdienste erfüllt wird. Laut dem ungarischen Kanzleramtsminister Janos Lazar wird sich die Regierung in ihrer Sitzung am kommenden Mittwoch mit dem Thema befassen. Wie ein Taxifahrer der APA gegenüber erklärte, haben die Taxifahrer nicht viel Hoffnung auf eine Lösung in ihrem Sinne, denn die Regierung habe auch bisher nichts gegen die unkontrolliert arbeitenden Uber-Chauffeure unternommen. Laut der Ungarischen Nachrichtenagentur MTI hat die Regierung bereits früher erklärt, Uber nicht verbieten zu wollen, da sie "innovative Lösungen nicht verhindern will".

Während sich die Taxilenker auf eine tagelange Aktion einrichten, ist die Polizei bis jetzt nicht gegen die unangemeldete Protestaktion vorgegangen.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht