Ungarns Taxifahrer weiten Protestaktion gegen Uber aus

Die Budapester Innenstadt wurde am Montag zum Schauplatz einer Protestaktion von Taxifahrern gegen die Dienste des umstrittenen US-amerikanischen Fahrdienstvermittlers Uber. Die Demonstranten versperrten mit ihren rund 140 gelben Fahrzeugen einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt.

Die Blockade wurde am Nachmittag ausgeweitet, da die Verhandlungsdelegationen der Taxifahrer weder beim Budapester Bürgermeister, noch im Wirtschaftsministerium oder bei der Nationalen Verkehrsbehörde mit ihrer Forderung nach einem Verbot von Uber Gehör fanden.

Die Organisatoren der Aktion kündigten in den Medien an, ihren Protest so lange fortzuführen, bis ihre Forderung nach dem Verbot dieser privaten Fahrdienste erfüllt wird. Laut dem ungarischen Kanzleramtsminister Janos Lazar wird sich die Regierung in ihrer Sitzung am kommenden Mittwoch mit dem Thema befassen. Wie ein Taxifahrer der APA gegenüber erklärte, haben die Taxifahrer nicht viel Hoffnung auf eine Lösung in ihrem Sinne, denn die Regierung habe auch bisher nichts gegen die unkontrolliert arbeitenden Uber-Chauffeure unternommen. Laut der Ungarischen Nachrichtenagentur MTI hat die Regierung bereits früher erklärt, Uber nicht verbieten zu wollen, da sie "innovative Lösungen nicht verhindern will".

Während sich die Taxilenker auf eine tagelange Aktion einrichten, ist die Polizei bis jetzt nicht gegen die unangemeldete Protestaktion vorgegangen.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne