Ungarn kündigt in Sexismus-Streit Vertrag mit Dt. Telekom-Tochter

Budapest/Bonn - Die ungarische Regierung hat im Streit über sexistische Äußerungen die Verträge mit der Deutsche-Telekom-Tochter Magyar Telekom gekündigt. Grund sei, dass Magyar seinen Sponsorenvertrag mit dem Sänger Akos Kovacs beendet habe, erklärte die Regierung am Donnerstag. Deswegen würden nun die Ministerien und andere Institutionen aufgefordert, ihre Verträge mit Magyar zu annullieren.

Kovacs ist für seine Unterstützung der Regierungspartei Fidesz bekannt. Er hatte am Sonntag im Fernsehen gesagt, er sei nicht der Meinung, dass Frauen so viel Geld verdienen sollten wie Männer. Sie sollten vielmehr "der weiblichen Berufung folgen, zu jemandem zu gehören und ein Kind für ihn zu bekommen". Magyar hatte den Vertrag mit Kovacs daraufhin beendet und erklärt, solche Äußerungen stünden nicht in Einklang mit der Firmenpolitik.

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