Unfall mit Takata-Airbag: Volkswagen untersucht Zwischenfall

Wolfsburg - Der deutsche Autokonzern Volkswagen ist bisher von Problemen mit Takata-Airbags verschont geblieben - jetzt untersuchen aber auch die Wolfsburger in den USA einen Zwischenfall mit Zubehör des japanischen Herstellers. Bei einem Passat habe ein Seitenairbag ausgelöst und dabei seien Metallteile durch das Fahrzeug geschleudert worden, sagte ein VW-Sprecher am Dienstag auf Anfrage.

Es sei aber niemand verletzt worden. Der Hersteller untersuche derzeit gemeinsam mit der US-Verkehrsaufsicht, ob das Problem auch in anderen Autos auftreten könne. "Bisher ist nur der eine Fall bekannt", sagte der Sprecher.

Volkswagen hatte zuletzt immer wieder betont, nicht von möglichen Fehlfunktionen bei Takata-Airbags betroffen zu sein. "Mit Frontairbags haben wir keine Probleme", bekräftigte der Sprecher. Zahlreiche andere Autohersteller hatten überwiegend in den USA Millionen Fahrzeuge zurückrufen müssen, weil Airbags unvermittelt auslösen können. Dabei kann es zu einer gefährlichen Explosion kommen, bei der Teile der Metallverkleidung durch den Innenraum des Autos geschleudert werden. Bei solchen Zwischenfällen waren bereits Menschen gestorben oder verletzt worden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte