Unfall mit Takata-Airbag: Volkswagen untersucht Zwischenfall

Wolfsburg - Der deutsche Autokonzern Volkswagen ist bisher von Problemen mit Takata-Airbags verschont geblieben - jetzt untersuchen aber auch die Wolfsburger in den USA einen Zwischenfall mit Zubehör des japanischen Herstellers. Bei einem Passat habe ein Seitenairbag ausgelöst und dabei seien Metallteile durch das Fahrzeug geschleudert worden, sagte ein VW-Sprecher am Dienstag auf Anfrage.

Es sei aber niemand verletzt worden. Der Hersteller untersuche derzeit gemeinsam mit der US-Verkehrsaufsicht, ob das Problem auch in anderen Autos auftreten könne. "Bisher ist nur der eine Fall bekannt", sagte der Sprecher.

Volkswagen hatte zuletzt immer wieder betont, nicht von möglichen Fehlfunktionen bei Takata-Airbags betroffen zu sein. "Mit Frontairbags haben wir keine Probleme", bekräftigte der Sprecher. Zahlreiche andere Autohersteller hatten überwiegend in den USA Millionen Fahrzeuge zurückrufen müssen, weil Airbags unvermittelt auslösen können. Dabei kann es zu einer gefährlichen Explosion kommen, bei der Teile der Metallverkleidung durch den Innenraum des Autos geschleudert werden. Bei solchen Zwischenfällen waren bereits Menschen gestorben oder verletzt worden.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma