Unerwartet geringer Umsatzzuwachs beim Yahoo-Interessenten Verizon

Der US-Telekom-Konzern Verizon geht mit gemischten Zahlen in die Verhandlungen über den Kauf des Kerngeschäfts von Yahoo. Der größte US-Mobilfunker konnte nach Angaben vom Donnerstag im ersten Quartal zwar unerwartet viele neue Kunden gewinnen. Der Umsatz stieg jedoch nur minimal auf rund 32,2 Mrd. Dollar (28,3 Mrd. Euro) und damit nicht so stark wie gedacht an.

Zudem kündigte der Konzern an, ein Streik im Unternehmen werde den Gewinn im laufenden Quartal belasten. Verizon-Aktien verloren vorbörslich rund zwei Prozent.

Der Telekom-Konzern ist laut Insidern Favorit für den Kauf der Internet- und E-Mail-Sparte von Yahoo, die seit Februar zum Verkauf steht und bis zu 8 Mrd. Dollar wert sein könnte. Yahoo strebt eine Entscheidung über den Käufer bis Juni an. Zu Verizon gehört bereits der Online-Veteran AOL. In Kombination mit Yahoo würde Verizon Analysten zufolge umgehend in die Spitzengruppe im Geschäft mit Internet-Werbung aufsteigen.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest