Uneinheitliches Bild zu Japans Wirtschaft

Tokio. - Der Tankan-Bericht zur Stimmung in der japanischen Wirtschaft liefert für die vergangenen drei Monate ein gemischtes Bild. Der September-Wert für das Vertrauen des produzierenden Gewerbes stieg auf 13 Punkte , während Experten nur zehn Punkte erwartet hatten. Bei den Dienstleistungsunternehmen gab es jedoch einen Rückgang um sechs Punkte auf 13 Punkte. Hier war mit 17 Punkten gerechnet worden.

Die Verbesserung des Ausblicks bei den Großkonzernen sei auf den schwachen Yen zurückzuführen, sagte Takumi Tsunoda vom Shinkin Central Bank Research Institute. Dieser hilft Exportunternehmen. "Aber insgesamt sind die Ergebnisse des Berichts nicht gut", erklärte er. Sie spiegelten einen Verlust der Kaufkraft nach der Erhöhung der Mehrwertsteuer wider. Auch sei das Exportvolumen nicht angestiegen.

Ministerpräsident Shinzo Abe hatte im April die Mehrwertsteuer erhöht, was sich insbesondere auf den Konsum in Japan niedergeschlagen hat. Bis Ende des Jahres will er entscheiden, ob die Steuerlast im Oktober 2015 ein zweites Mal steigen soll.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro