Under Armour leidet massiv unter Konkurrenz durch Adidas und Nike

Bangalore (APA/Reuters) - Der US-Sportartikelhersteller Under Armour bekommt die verschärfte Konkurrenz durch die Konkurrenten Nike und Adidas schmerzlich zu spüren. Erstmals seit dem Börsengang 2005 gab das Unternehmen einen Umsatzrückgang bekannt und schraubte heute, Dienstag, zugleich seine Geschäftsziele zurück.

Im abgelaufenen Quartal sank der Erlös um rund vier Prozent auf 1,41 Mrd. Dollar. Er lag damit zugleich etwas unter den Erwartungen von Analysten. Der Nettogewinn brach um 58 Prozent auf rund 54 Mio. Dollar ein. Als Grund dafür führte das Management Belastungen von 85 Mio. Dollar im Zusammenhang mit den im August angekündigten Stellenstreichungen und Filialschließungen an. Fürs Gesamtjahr sagte es nur noch einen Umsatzanstieg im unteren einstelligen Prozentbereich voraus. Bisher lautete die Prognose auf plus neun bis elf Prozent. Auch das neue Ergebnisziel liegt deutlich unter dem bisherigen.

An der Wall Street straften Anleger Under Armour ab: Der Aktienkurs rutschte im vorbörslichen Handel 13 Prozent ab.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker