UN-Wetterexperten: Klimaextreme als "Mahnung des Planeten"

Das Jahr 2015 war ein Jahr der negativen Klimarekorde. Und heuer geht es mit den schlechten Nachrichten weiter.

Genf. Gefährliche Hitzewellen, ungewöhnlich heftige Regenfälle, Dürren und tropische Wirbelstürme im vergangenen Jahr sollten nach Ansicht von UN-Wetterexperten als dringende Mahnung verstanden werden.

"Unser Planet sendet einen machtvollen Aufruf an die Führenden der Welt, das Pariser Abkommen zur Reduzierung der Treibhausgase zu verwirklichen, ehe es zu spät ist", erklärte der Generalsekretär der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), Petteri Taalas, am Montag in Genf. 2015 sei ein "historisches Jahr" gewesen, denn es war wärmer als jedes andere seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1880.

"Die alarmierende Geschwindigkeit des Klimawandels, die wir jetzt als Resultat der Emission von Treibhausgasen beobachten, ist in der Neuzeit beispiellos", sagte Taalas aus Anlass des Welttages der Meteorologie, der stets am 23. März begangen wird. In diesem Jahr steht er unter dem Motto "Hotter, drier, wetter. Face the Future" (etwa: Heißer, trockener, feuchter. Stellt Euch der Zukunft").

Laut Messungen der US-Klimabehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) war der Februar 2016 weltweit der wärmste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen. Damit habe sich der Trend besorgniserregender Klimarekorde fortgesetzt. Weltweit würden die durchschnittlichen Temperaturen nun um ein Grad Celsius über dem Wert am Beginn des 20. Jahrhunderts liegen. "Damit sind wir bereits auf halbem Weg zur kritischen Zwei-Grad-Obergrenze", sagte Taalas.

In Paris hatten sich im vergangenen Dezember 195 Staaten zwar geeinigt, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Doch ist noch unklar, wie der Treibhausgas-Ausstoß tatsächlich rechtzeitig vermindert werden kann. Die bisher angenommenen nationalen Pläne könnten sich nach Einschätzung der WMO als nicht ausreichend erweisen, einen Temperaturanstieg um drei Grad oder mehr zu verhindern. Zusätzliche Anstrengungen zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen könnten eine solche Entwicklung aber noch abwenden.

Lieboch/Wien (APA) - Die Zeta Biopharma GmbH mit Sitz in Lieboch bei Graz hat nach eigenen Angaben einen Großauftrag vom deutschen Pharmakonzern Boehringer Ingelheim erhalten. Der Auftrag übersteige deutlich die 25 Mio. Euro-Grenze und umfasst neben Anlagenplanung die Lieferung der Bioreaktoren für die Biotech-Produktionsanlage am Boehringer Regional Center Vienna.
 

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Steirische Zeta Biopharma mit Großauftrag von Boehringer Ingelheim

Dublin (APA/dpa) - Beim irischen Billigflieger Ryanair kündigt sich der erste Pilotenstreik der Geschichte an. Die Vereinigung Cockpit (VC) hat am Dienstag zu Streiks an den deutschen Basen aufgerufen. Zuvor hatten bereits Gewerkschaften in Italien und Portugal für Arbeitskämpfe mobilisiert. An der Basis Dublin haben sich irische Piloten per Urabstimmung für einen Streik ausgesprochen.
 

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Deutsche Ryanair-Piloten wollen streiken - Europaweite Aktion

Wien (APA) - Der Automarkt boomt in Österreich. Bis November wurden heuer 327.669 Pkw neu zum Verkehr zugelassen, um 7,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte die Statistik Austria am Dienstag mit. Damit lag die Zahl der Pkw-Neuzulassungen einen Monat vor Jahresende nur um rund 2.000 Stück unter jener des Gesamtjahres 2016. Im Monat November betrug der Anstieg 16 Prozent.
 

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Automarkt boomt - Pkw-Zulassungen bis November um 7,8 Prozent höher