UN-Sicherheitsrat fordert Maßnahmen gegen Islamisten-Rekrutierung

UN-Sicherheitsrat fordert Maßnahmen gegen Islamisten-Rekrutierung

(Reuters) - Der UN-Sicherheitsrat will die Rekrutierung radikaler Ausländer durch militante Gruppen wie die Islamisten-Miliz IS erschweren. Das Gremium fordert die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen in einem Resolutionsentwurf auf, Gesetze zu ändern, um etwa die Ausreise von Bürgern als schwerwiegende Straftat zu werten, wenn damit die Absicht verbunden ist, eine militante Organisation im Ausland zu unterstützen. Die USA legten den Entwurf den 14 anderen Mitgliedern des Sicherheitsrats am Montag vor. Die Resolution soll für die 193 UN-Mitgliedsstaaten bindend sein.

Anlass für den Entwurf ist insbesondere der Aufstieg der IS, die seit einigen Monaten große Teile Syriens und des Irak unter ihre Kontrolle gebracht hat. Aber auch Gruppen wie der syrische Al-Kaida-Flügel, die Nusra Front, sind auf dem Vormarsch. Nach Angaben britischer Experten am King's College in London reisten rund 12.000 Kämpfer aus 74 Nationen nach Syrien oder in den Irak aus, um die Extremisten dort zu unterstützen. Großbritannien plant den Einzug von Reisepässen zu erleichtern, um Ausreisen zu stoppen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte