UN-Sicherheitsrat fordert Maßnahmen gegen Islamisten-Rekrutierung

UN-Sicherheitsrat fordert Maßnahmen gegen Islamisten-Rekrutierung

(Reuters) - Der UN-Sicherheitsrat will die Rekrutierung radikaler Ausländer durch militante Gruppen wie die Islamisten-Miliz IS erschweren. Das Gremium fordert die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen in einem Resolutionsentwurf auf, Gesetze zu ändern, um etwa die Ausreise von Bürgern als schwerwiegende Straftat zu werten, wenn damit die Absicht verbunden ist, eine militante Organisation im Ausland zu unterstützen. Die USA legten den Entwurf den 14 anderen Mitgliedern des Sicherheitsrats am Montag vor. Die Resolution soll für die 193 UN-Mitgliedsstaaten bindend sein.

Anlass für den Entwurf ist insbesondere der Aufstieg der IS, die seit einigen Monaten große Teile Syriens und des Irak unter ihre Kontrolle gebracht hat. Aber auch Gruppen wie der syrische Al-Kaida-Flügel, die Nusra Front, sind auf dem Vormarsch. Nach Angaben britischer Experten am King's College in London reisten rund 12.000 Kämpfer aus 74 Nationen nach Syrien oder in den Irak aus, um die Extremisten dort zu unterstützen. Großbritannien plant den Einzug von Reisepässen zu erleichtern, um Ausreisen zu stoppen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne