UN-Lebensmittelagentur FAO: Weltweite Getreide-Ernte schrumpft 2018

Rom (APA/Reuters) - Die UN-Lebensmittelagentur FAO rechnet für dieses Jahr wegen der Dürre in Europa mit einer weltweit geringeren Getreideernte. Insgesamt dürften 2,587 Milliarden Tonnen Getreide geerntet werden, 2,4 Prozent weniger als im Rekordjahr 2017, wie die FAO am Donnerstag mitteilte. Beim Weizen schraubte sie ihre Vorhersage weiter zurück.

Es sei nur noch mit knapp 722 Millionen Tonnen zu rechnen - das ist so wenig wie seit 2013 nicht mehr. Der Preis für das wichtige Brotgetreide stieg allein im August um acht Prozent verglichen mit dem Vormonat und damit so stark wie der Preis für kein anderes Grundnahrungsmittel. Zucker, Pflanzenöl und Milchprodukte wurden dagegen billiger.

In Österreich hat Anfang August die Agrarmarkt Austria (AMA) die erwartete Getreide-Erntemenge auf 2,8 Millionen Tonnen (ohne Mais) geschätzt, zwölf Prozent unter dem fünfjährigen Schnitt. Inklusive Mais rechnete man damals mit einer Gesamtproduktion von 4,9 Millionen Tonnen und einer notwendigen Importmenge von rund 1,2 Millionen Tonnen. Für die dürregeschädigten Landwirte in Österreich gibt es nun rund 60 Mio. Euro als Sofortunterstützung.

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