Umweltschützer kritisieren MSC-Fischereisiegel

Berlin (APA/dpa) - Mehr als 60 internationale Organisationen für Umwelt- und Meeresschutz dringen auf strengere Regeln beim Siegel für nachhaltige Fischerei MSC. Sie äußern in einem Schreiben an den Marine Stewardship Council (MSC) "erhebliche und wachsende Bedenken" am Zertifizierungsverfahren und fordern zügige Nachbesserungen.

In den vergangenen Jahren habe der MSC zum Beispiel umstrittene Fischereien als nachhaltig zertifiziert. Der Fang Tausender gefährdeter und bedrohter Tiere sei die Folge. Diese Praxis führe Verbraucher in die Irre, teilten die Organisationen mit, darunter etwa Greenpeace. Eine Sprecherin des MSC erklärte, man versuche "allen objektiven Einwänden" der bei dem Thema involvierten Gruppen gerecht zu werden. Die nächste Überarbeitung des MSC-Standards sei für 2018/2019 geplant.

"MSC hat extreme Schwächen, und es gibt derzeit kein vertrauenswürdiges Gütezeichen für Meeresfisch am Markt. Das Problem sind nicht nur die Fangmethoden und der Beifang, sondern auch schlicht die immer weiter steigende Nachfrage nach Meeresfisch. Um den eigenen Fischkonsum nachhaltig zu gestalten, raten wir, heimischen Fisch wie Saibling oder Forelle zu konsumieren, und auf Meeresfisch wenn möglich zu verzichten", kritisierte Nunu Kaller, Konsumentensprecherin von Greenpeace in Österreich.

Im Regelwerk des MSC für die Zertifizierung ist eigentlich vorgeschrieben, dass Unternehmen nicht mehr Fisch fangen dürfen als nachwächst, keine irreversiblen Schäden im Ökosystem hinterlassen dürfen und "vorbildlich" geführt sein müssen. Die gemeinnützige Organisation bezeichnet ihr Siegel als das weltweit am meisten verbreitete für nachhaltig gefangenen Fisch. Sie war vor 20 Jahren angesichts der Überfischung der Meere gegründet worden.

London/Düsseldorf (APA/Reuters) - Die britische Regionalfluggesellschaft Flybe streicht vor dem Hintergrund schwieriger Marktbedingungen die Segel und stellt sich zum Verkauf. Der Vorstand sei bereits mit einer Reihe potenzieller Käufer im Gespräch, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit, ohne Details zu nennen. Es würden aber auch andere Optionen gezogen wie etwa weitere Kapazitäts- und Kostenreduzierungen.
 

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Britische Flybe stellt sich zum Verkauf

Kaprun (APA) - Am 10. Dezember gehen die österreichischen Skischulen mit einer eigenen neuen Buchungsplattform an den Start. Mit "book2ski.com" will die Branche ihre Leistungen jedoch nicht nur online vermarkten: Es geht vor allem darum, die Abhängigkeit von internationalen Buchungsplattformen und Konzernen zu verringern.
 

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Die österreichischen Skischulen setzen auf eigene Buchungsplattform

Brüssel/Rom (APA/AFP) - Eskalation im Streit um Italiens Schuldenpolitik: Die italienische Regierung will ihren Haushaltsentwurf für 2019 anders als von der EU-Kommission gefordert nicht ändern. Rom könnte nun ein Defizitverfahren drohen, das zu milliardenschweren Geldstrafen führen kann. Doch eine offene Konfrontation mit Italien könnte auch die Entscheidungsfähigkeit der EU in Frage stellen. Ein Überblick:
 

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Italien-Budget - Gefährliche Konfrontation mit Europa