Umsatzeinbußen bei US-Einzelhändlern - Autoverkauf lahmt

Die Einzelhändler in den USA haben im März überraschende Umsatzeinbußen erlitten. Die Einnahmen sanken um 0,3 Prozent zum Vormonat, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Plus von 0,1 Prozent gerechnet. Insbesondere die Autohändler spürten Gegenwind: Der Umsatz ging um 2,1 Prozent zurück - das größte Minus seit mehr als einem Jahr.

Gestiegene Benzinpreise bescherten Tankstellenpächtern hingegen ein Plus von 0,9 Prozent in den Kassen. Der Einzelhandel macht etwa 30 Prozent des privaten Konsums in den USA aus. Dieser wiederum steht für rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Schätzungen von Ökonomen zufolge wird das BIP-Wachstum im ersten Quartal aufs Jahr hochgerechnet nur bei 0,2 Prozent liegen. Noch im vierten Quartal 2015 waren es 1,4 Prozent.

Die US-Notenbank (Fed) blickt daher mit besonderem Interesse auf die Einzelhandelsdaten. Nach der ersten Straffung der Geldpolitik seit fast zehn Jahren im Dezember hält die Fed den Leitzins in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent. Fachleute erwarten für Mitte oder gar erst Ende des Jahres eine weitere Erhöhung. Fed-Chefin Janet Yellen hat angesichts der globalen Konjunkturflaute und der jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten ein vorsichtiges Vorgehen signalisiert.

Berlin (APA/AFP) - Mehr als tausend Beschäftigte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin sowie Unterstützer haben am Mittwoch in der Hauptstadt für den Erhalt der Jobs bei der Airline demonstriert. Verdi-Sprecher Andreas Splanemann sprach am Nachmittag von rund 1.300 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet, das habe die Erwartungen der Gewerkschaft "bei weitem übertroffen".
 

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Air-Berlin-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Brüssel/Frankfurt (APA/Reuters) - Großbanken in der Eurozone sollen maximal vier Jahre Zeit zum Aufbau zusätzlicher Finanzpuffer für den Krisenfall erhalten. Erstmals würden verpflichtende Ziele für die Mehrheit der größten und komplexesten Finanzkonzerne in der Eurozone gesetzt, erklärte der Systemrisikorat (SRB), der in der Eurozone für die geordnete Abwicklung gescheiterter Banken verantwortlich ist, am Mittwoch.
 

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EU gibt Banken vier Jahre für Aufbau von Krisen-Puffer

Berlin/Frankfurt (APA/Reuters) - In der "Cum-Cum"-Affäre um Steuertricks mit Dividendenpapieren rechnen zahlreiche deutsche Banken mit Straf- und Steuernachzahlungen. 77 Institute erwarten wegen der Steuertricks Belastungen von insgesamt gut einer halben Milliarde Euro, wie es in einer Reuters vorliegenden Antwort des deutschen Finanzministeriums und der Finanzaufsicht BaFin auf eine Anfrage der Grünen heißt.
 

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Deutsche Banken stellen wegen Steuertricks halbe Milliarde zurück