Umsatz und Gewinne von Chinas Staatsfirmen schrumpften

Peking - Die Gewinne chinesischer Staatsunternehmen sind im ersten Quartal deutlich zurückgegangen. Von Jänner bis März fielen sie im Schnitt um 13,8 Prozent geringer aus als ein Jahr zuvor, wie das Finanzministerium am Dienstag in Peking mitteilte. Die Überschüsse summierten sich auf 432,2 Mrd. Yuan (59,2 Mrd. Euro). Auch die Umsätze nahmen ab, und zwar um drei Prozent auf 9,95 Billionen Yuan.

In den einzelnen Branchen fielen die Ergebnisse sehr unterschiedlich aus. Pharmazeutische und petrochemische Unternehmer steigerten ihre Gewinne gegen den Trend recht deutlich. Dagegen liefen die Geschäfte mit Baumaterialien, Elektronik und Tabak schlechter als ein Jahr zuvor. Staatliche Banken werden in dieser Statistik nicht geführt.

Dem Exportweltmeister macht die globale Konjunkturflaute zu schaffen. Gleichzeitig versucht sich die Führung in Peking an Reformen. Unrentable Betriebe - etwa in der Stahlbranche - sollen geschlossen werden. Die Regierung peilt für dieses Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes zwischen 6,5 und 7,0 Prozent an. 2015 hatte es noch um 6,9 Prozent zugelegt - so langsam wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr.

Wien (APA) - Analysten erwarten für die am Dienstagabend anstehenden Quartalszahlen der Telekom Austria stabile Entwicklungen beim Umsatz und beim operativen Ergebnis (EBITDA), aber einen starken Rückgang beim Gewinn. Das Mittel der Prognosen von Credit Suisse, Erste Group und Raiffeisen Centrobank (RCB) für den Umsatz liegt bei 1.062,3 Mio. Euro und damit nur leicht über dem Vorjahreswert von 1.058,9 Mio.
 

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Telekom Austria -Analysten sehen stabilen Umsatz, aber Gewinneinbruch

Klagenfurt/Wien (APA) - Die heimische Beteiligungsfirma Lilihill Capital Beteiligung GmbH kommt bei der Teilprivatisierung des Klagenfurter Flughafens zum Zug. Wie die Kärntner Beteiligungsverwaltung mitteilte, fiel der entsprechende Beschluss in der Aufsichtsratssitzung am Montag einstimmig. Die Beteiligung von Lilihill an der Kärntner Flughafen Betriebsgesellschaft wird 74,9 Prozent betragen.
 

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Beteiligungsfirma übernimmt 74,9 Prozent des Klagenfurter Flughafens

Brüssel (APA/dpa) - Die EU-Wettbewerbshüter prüfen wegen erheblicher Bedenken die Übernahme der Musik-Erkennungs-App Shazam durch den US-Konzern Apple im Detail. Eine vertiefte Untersuchung sei eingeleitet worden, teilte die Brüsseler Behörde am Montag mit. Es gebe die Sorge, dass die Fusion die Wahlmöglichkeiten für Nutzer von Musik-Streamingdiensten einschränkten könnte.
 

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EU-Wettbewerbshüter haben Bedenken gegen Apple-Übernahme von Shazam