Umsatz und Betriebsgewinn stagnierten bei Kühne+Nagel

Der Schweizer Logistikkonzern Kühne+Nagel ist verhalten ins neue Jahr gestartet: Der Nettoumsatz betrug 4,1 Mrd. Franken (3,95 Mrd. Euro), gegenüber 4,13 Mrd. Franken im Vorjahresquartal. Der Rohertrag verringerte sich auf 1,5 Mrd. Franken. Der Betriebsgewinn stagnierte im ersten Quartal bei 190 Mio. Franken.

Einzig der Reingewinn legte um 2 Prozent auf 153 Mio. Franken zu. Dem Konzern zufolge bremste der starke Franken das Wachstum: Die veränderte Währungsrelation zwischen Franken und Euro habe sich gegenüber dem Vorjahr mit 7 Prozent negativ auf das Ergebnis ausgewirkt, teilte Kühne+Nagel am Dienstag mit.

Die Geschäftszweige Seefracht, Luftfracht und Landverkehr entwickelten sich im ersten Quartal positiv: Das Betriebsergebnis erhöhte sich. Einbußen verzeichnete aber die Kontraktlogistik.

Das Geschäft mit den bisherigen Großkunden in Westeuropa habe sich verringert, zudem habe der starke Franken die Umsatz- und Rohertragsentwicklung überproportional gebremst, hieß es. Auch Strukturveränderungen und Preisverhandlungen drückten auf die Gewinne. Das Betriebsergebnis sank gegenüber der Vorjahresperiode um 9 Mio. Franken.

Dennoch zeigte sich der Konzern insgesamt zufrieden: Die Ergebnisentwicklung sei bemerkenswert gut, bedenke man die verringerten Warenströme nach Europa infolge der Euroschwäche, ließ sich Konzernchef Detlef Trefzger in der Mitteilung zitieren.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch