Umsatz und Betriebsgewinn stagnierten bei Kühne+Nagel

Der Schweizer Logistikkonzern Kühne+Nagel ist verhalten ins neue Jahr gestartet: Der Nettoumsatz betrug 4,1 Mrd. Franken (3,95 Mrd. Euro), gegenüber 4,13 Mrd. Franken im Vorjahresquartal. Der Rohertrag verringerte sich auf 1,5 Mrd. Franken. Der Betriebsgewinn stagnierte im ersten Quartal bei 190 Mio. Franken.

Einzig der Reingewinn legte um 2 Prozent auf 153 Mio. Franken zu. Dem Konzern zufolge bremste der starke Franken das Wachstum: Die veränderte Währungsrelation zwischen Franken und Euro habe sich gegenüber dem Vorjahr mit 7 Prozent negativ auf das Ergebnis ausgewirkt, teilte Kühne+Nagel am Dienstag mit.

Die Geschäftszweige Seefracht, Luftfracht und Landverkehr entwickelten sich im ersten Quartal positiv: Das Betriebsergebnis erhöhte sich. Einbußen verzeichnete aber die Kontraktlogistik.

Das Geschäft mit den bisherigen Großkunden in Westeuropa habe sich verringert, zudem habe der starke Franken die Umsatz- und Rohertragsentwicklung überproportional gebremst, hieß es. Auch Strukturveränderungen und Preisverhandlungen drückten auf die Gewinne. Das Betriebsergebnis sank gegenüber der Vorjahresperiode um 9 Mio. Franken.

Dennoch zeigte sich der Konzern insgesamt zufrieden: Die Ergebnisentwicklung sei bemerkenswert gut, bedenke man die verringerten Warenströme nach Europa infolge der Euroschwäche, ließ sich Konzernchef Detlef Trefzger in der Mitteilung zitieren.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen