Umsatz und Betriebsgewinn stagnierten bei Kühne+Nagel

Der Schweizer Logistikkonzern Kühne+Nagel ist verhalten ins neue Jahr gestartet: Der Nettoumsatz betrug 4,1 Mrd. Franken (3,95 Mrd. Euro), gegenüber 4,13 Mrd. Franken im Vorjahresquartal. Der Rohertrag verringerte sich auf 1,5 Mrd. Franken. Der Betriebsgewinn stagnierte im ersten Quartal bei 190 Mio. Franken.

Einzig der Reingewinn legte um 2 Prozent auf 153 Mio. Franken zu. Dem Konzern zufolge bremste der starke Franken das Wachstum: Die veränderte Währungsrelation zwischen Franken und Euro habe sich gegenüber dem Vorjahr mit 7 Prozent negativ auf das Ergebnis ausgewirkt, teilte Kühne+Nagel am Dienstag mit.

Die Geschäftszweige Seefracht, Luftfracht und Landverkehr entwickelten sich im ersten Quartal positiv: Das Betriebsergebnis erhöhte sich. Einbußen verzeichnete aber die Kontraktlogistik.

Das Geschäft mit den bisherigen Großkunden in Westeuropa habe sich verringert, zudem habe der starke Franken die Umsatz- und Rohertragsentwicklung überproportional gebremst, hieß es. Auch Strukturveränderungen und Preisverhandlungen drückten auf die Gewinne. Das Betriebsergebnis sank gegenüber der Vorjahresperiode um 9 Mio. Franken.

Dennoch zeigte sich der Konzern insgesamt zufrieden: Die Ergebnisentwicklung sei bemerkenswert gut, bedenke man die verringerten Warenströme nach Europa infolge der Euroschwäche, ließ sich Konzernchef Detlef Trefzger in der Mitteilung zitieren.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma