Umsätze der Einkaufszentren stagnierten 2014

Die österreichweit 229 Shopping-Center haben 2014 Umsätze in Höhe von knapp 12 Mrd. Euro erzielt. Gegenüber 2013 stagnierten die Verkaufserlöse. Die Beratungsfirma Standort + Markt führt dies in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie auf Bauarbeiten in einigen Einkaufszentren im Vorjahr zurück. Ohne diese von Umbauten betroffenen Konsumtempeln wären die Umsätze um gut zwei Prozent gestiegen.

Die Verkaufsfläche in den Einkaufszentren stieg um 2,5 Prozent auf etwas über drei Millionen Quadratmeter. Mehr als 590 Millionen Menschen besuchten im Vorjahr ein Shopping-Center, geht aus dem Bericht von Standort + Markt hervor. In den vergangenen 15 Jahren haben sich die Besucherzahlen fast verdoppelt.

Insgesamt waren Ende 2014 an die 8.500 Geschäfte in EInkaufszentren eingemietet. Im Schnitt gibt es 37 Läden pro Center. Mehr als 75.000 Personen arbeiten in den heimischen Konsumtempeln, ein Plus von drei Prozent gegenüber 2013. Der Marktanteil der Einkaufszentren im Einzelhandel ging auf 22,7 Prozent zurück.

Die Experten von Standort + Markt gehen davon aus, dass der Druck durch den Internethandel weiter zunehmen wird. Der Wandel werde auch vermehrt zu Konflikten zwischen Vermietern und Pächtern führen. Die Händler stöhnten schon jetzt unter dem veränderten Kaufverhalten. Wobei die Shopping Malls den Bereich Mode momentan noch gut im Griff haben dürften, so die Standortberater.

Die Kaufhausinvestoren würden zudem künftig verstärkt auf die Innenstädte setzen. Vorstellbar sei, dass ganze Straßenzüge aufgekauft werden. Die Entwicklung zeige sich bereits bei Rene Benkos Goldenem Quartier in Wien. Der Immobilieninvestor hat das Areal zwischen Graben, Tuchlauben und Am Hof in den vergangenen Jahren grundlegend umgestaltet.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen