Umfrage - Wirtschaft in Eurozone im Aufwind

Die Geschäfte von Industrie und Dienstleistern in der Eurozone ziehen an. Der gemeinsame Einkaufsmanagerindex stieg nach vorläufigen Berechnungen um 0,7 auf 53,7 Punkte, wie das Markit-Institut am Dienstag zu seiner Umfrage unter rund 4.000 Betrieben mitteilte. Das Barometer liegt damit weit über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

"Mit dem Frühlingsbeginn hat die Eurozone im März wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben", sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. Das Barometer deute auf einen Anstieg der Wirtschaftsleistung in der Eurozone im ersten Quartal von 0,3 Prozent hin. Ende 2015 war die Wirtschaft in den 19 Ländern im gleichen Tempo gewachsen.
Insbesondere im Servicesektor laufen die Geschäfte rund: Hier stieg der Markit-Indikator im März um 0,7 auf 54,0 Punkte. Die Industrie hinkt hinterher: Das Barometer legte nur leicht auf 51,4 von 51,2 im Februar zu. Allerdings fielen die Zuwächse bei Produktion und Auftragseingang etwas höher aus als im Vormonat.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

Newsticker

Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

Newsticker

Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

Newsticker

Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma