Umfrage: Minimales Jobwachstum in den nächsten Monaten

Im Februar waren 475.931 Personen auf Jobsuche, womit erstmals eine Stabilisierung am Arbeitsmarkt eintrat. Für den Zeitraum von April bis Juni erwarten die Arbeitgeber laut einer Manpower-Umfrage (Sample: 750 Personen) ein minimales Jobwachstum. Demnach gehen 86 Prozent von einer stabilen Entwicklung aus, 8 Prozent erwarten ein Plus, 5 Prozent ein Minus.

"Am Arbeitsmarkt sehen wir ein leichtes Wachstum an Jobs, da aber auch die Zahl der arbeitssuchenden Personen kontinuierlich ansteigt, bleibt die Situation angespannt - insbesondere für Personen über 50 und Immigranten", so Erich Pichorner, Geschäftsführer der Zeitarbeitsfirma Manpower am Dienstag in einer Aussendung.

Die besten Jobchancen im Sektorenvergleich bietet im zweiten Quartal die Energieversorgung mit einem Netto-Beschäftigungsausblick von 10 Prozent, den schwächsten Ausblick liefert die Gastronomie und Hotellerie mit einem Minus von 10 Prozent.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma