Umfrage: US-Bürger sehen Datenschutz bei Facebook skeptisch

Menlo Park/London/Armonk (APA/Reuters) - Die US-Bürger sehen einer Umfrage zufolge ihre persönlichen Daten bei Facebook schlechter aufgehoben als bei anderen Internet-Unternehmen. Nur 41 Prozent der Befragten zeigten sich nach einer am Sonntag veröffentlichten Reuters/Ipsos-Studie überzeugt, dass das Internet-Netzwerk die US-Datenschutzvorschriften einhält.

Dagegen waren dies bei Amazon 66 Prozent, bei Google 62 Prozent und 60 Prozent bei Microsoft. Vor einer Woche war publik geworden, dass persönliche Daten von rund 50 Millionen Facebook-Nutzern mutmaßlich auf unlautere Weise eingesetzt wurden, um US-Präsident Donald Trump im Wahlkampf zu unterstützen. In Zeitungsanzeigen in den USA und Großbritannien entschuldigte sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg am Sonntag erneut für den Vertrauensbruch.

Apple und IBM sprachen sich indes für strengere Vorschriften im Umgang mit persönlichen Daten aus. Eine kluge Regulierung sei nötig, sagte Apple-Chef Tim Cook auf einer dreitägigen Konferenz in Peking. "Mir ist klar, dass ein tiefgreifender Wandel nötig ist." IBM-Chefin Virgina Rometty rief dazu auf, dass Nutzer von sozialen Netzwerken mehr Entscheidungsgewalt darüber haben sollten, wie ihre Daten eingesetzt werden können. Die Informationen gehörten demjenigen, von dem sie stammten und derjenige müsse die Chance haben, sich einer Nutzung zu versagen.

Wien (APA) - Die Produktion ist heuer im Juli spürbar gestiegen. Der arbeitstägig bereinigte Produktionsindex für den Produzierenden Bereich erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,8 Prozent, wie aus den Daten der Statistik Austria von heute, Dienstag, hervorgeht. Gegenüber dem Vormonat Juni gab es allerdings ein leichtes Minus von 0,1 Prozent.
 

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Produktion erhöhte sich im Juli um 4,8 Prozent

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor einer Aushöhlung des internationalen Handelssystems der WTO gewarnt und entschlossenen Widerstand Deutschlands dagegen angekündigt. Die Welthandelsorganisation (WTO) stehe vor "riesigen Herausforderungen", sagte Merkel am Dienstag beim Tag der Deutschen Industrie in Berlin mit Blick auf die Strafzölle der USA.
 

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Merkel warnt vor Aushöhlung des internationalen WTO-Handelssystems

Peking (APA/AFP) - China bleibt im Handelskrieg mit den USA offen für Verhandlungen, will aber nicht "mit dem Messer an der Kehle" Gespräche führen. Peking stehe Verhandlungen weiterhin aufgeschlossen gegenüber, beide Konfliktparteien müssten sich aber "mit Respekt" und auf Augenhöhe begegnen, sagte Vize-Handelsminister Wang Shouwen am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Peking.
 

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China: Nicht "mit dem Messer an der Kehle" mit USA verhandeln