Umfrage: Österreicher schauen beim Autokauf mehr auf Ausstattung

Wien (APA) - Während vor 30 Jahren beim Autokauf vor allem der Preis ausschlaggebend war, legen die Österreicher heute mehr Wert auf die technische Ausstattung. Das ergab eine Online-Umfrage in Auftrag des ÖAMTC, bei der 1.002 österreichische Führerscheinbesitzer ab 50 Jahren im September 2017 befragt wurden. Sie wurde am Donnerstagvormittag in Wien bei einer Pressekonferenz vorgestellt.

Der Preis war und ist das Hauptkriterium beim Autokauf (Erstkauf: 84 Prozent, letzter Kauf: 75 Prozent). In anderen Belangen haben sich die Prioritäten verschoben. "Vor 30 Jahren galt der Grundsatz: Hauptsache es fährt", sagte ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold. Der CO2-Ausstoß war nur zwei Prozent der Befragten bei ihrem ersten Autokauf wichtig, heute interessieren sich 18 Prozent dafür. Auch legen die Befragten heute deutlich mehr Wert auf Sicherheitsausstattung, Komfort und Assistenzsysteme. "1987 hatte fast kein Auto ein ABS-System", sagte Hans Danzinger, ÖAMTC-Fahrtechnik Instruktor.

86 Prozent der Befragten finden es wichtig, sich über die technischen Ausstattungen zu informieren. Dabei gewinnen vor allem die Händler und das Internet an Bedeutung. Wurden vor 30 Jahren noch von 36 Prozent Freunde und Bekannte befragt, sind es heute nur noch 15 Prozent. Stattdessen informieren sich nun 66 Prozent (früher: 47 Prozent) beim Händler. 25 Prozent verwenden das Internet als Recherchetool. Die verkehrspolitischen und technischen Veränderungen, die am meisten in Erinnerung geblieben sind, sind die Einführung der Gurtpflicht sowie die Entwicklung und Einführung des ABS und des Airbags.

Die technischen Fortschritte hätten einen großen Einfluss auf das Fahrverhalten: "Früher haben wir gesagt: entweder bremsen oder fahren oder lenken", berichtete Danzinger. Heute könne man alles gleichzeitig. Auch die Instruktionen beim Aquaplaning haben sich verändert. Vor 30 Jahren hieß es: "Gas wegnehmen, Lenker gerade halten und nicht bremsen", bei den heutigen Autos sollten die Lenker "voll auf die Bremse steigen, und der Rest macht die Elektronik". Falls jedoch alle vier Räder keinerlei Bodenkontakt mehr hätten, gelten die alten Regeln. Schmerold zieht beim Thema Verkehrssicherheit eine positive Bilanz: "1987 verunglückten 1.469 Personen im Straßenverkehr, seitdem ist die Zahl der Todesopfer um 70 Prozent gesunken."

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

Newsticker

Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

Newsticker

European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse

Brüssel/Berlin (APA/Reuters) - Der Handelsüberschuss der EU-Länder mit den USA hat sich im ersten Halbjahr ungeachtet der scharfen Kritik von Präsident Donald Trump deutlich erhöht. Von Jänner bis Juni summierte er sich auf 66,9 Mrd. Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Das sind 10,7 Mrd. Euro oder 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
 

Newsticker

EU-Handelsüberschuss mit den USA stieg im ersten Halbjahr kräftig