Umfrage: Mehrheit der Deutschen gegen höheren EU-Beitrag Deutschlands

Berlin (APA/AFP) - Eine breite Mehrheit der Deutschen spricht sich in einer Umfrage gegen höhere EU-Beitragszahlungen Deutschlands aus. Einer Erhebung des Insa-Instituts für das Nachrichtenmagazin "Focus" zufolge finden es 65 Prozent der Befragten falsch, wenn Deutschland nach dem EU-Austritt Großbritanniens mehr Geld nach Brüssel überweisen würde. 19,8 Prozent fänden einen höheren Beitrag richtig.

Am größten ist die Ablehnung mit 81,9 Prozent demnach bei Anhängern der AfD. Auf den Plätzen dahinter folgen die Wähler der FDP mit einer Ablehnungsquote von 68,3 Prozent und der Linkspartei mit 66,8 Prozent. Mit 59,9 Prozent ist auch eine Mehrheit der SPD-Anhänger gegen mehr Zahlungen an die EU. Insa befragte für den "Focus" vom 20. bis 21. März 2018 insgesamt 1070 Wahlberechtigte.

Union und SPD hatten Europa in ihrem Koalitionsvertrag einen zentralen Stellenwert eingeräumt und sich zu höheren Beiträgen Deutschlands zum EU-Budget bereit erklärt. Die Europäische Union verliert durch den Austritt Großbritanniens im kommenden Jahr einen seiner größten Beitragszahler. Deutschland ist mit einem Finanzierungsanteil von knapp 21 Prozent bereits der größte Nettozahler der EU.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne