Dienstleister in Eurozone mit etwas weniger Tempo

Berlin (APA/Reuters) - Die Geschäfte der Dienstleister in der Eurozone haben im Oktober etwas an Schwung verloren. Der Einkaufsmanagerindex sank um 0,8 auf 55,0 Punkte, wie das Institut IHS Markit am Montag zu seiner Umfrage unter Service-Unternehmen mitteilte.

Das Barometer liegt nun schon seit 51 Monaten über der Marke von 50, ab der es Wachstum signalisiert. Die Unternehmen zogen mehr Aufträge an Land, weshalb sie erneut viele Mitarbeiter einstellten.

Werden Dienstleister und Industrie zusammengefasst, dann fiel der gemeinsame Einkaufsmanagerindex um 0,7 auf 56,0 Zähler. "Die Eurozone ist mit hoher Wachstumsdynamik ins vierte Quartal 2017 gestartet", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. "Der anhaltend positive Ausblick zeigt, dass die politische Unsicherheit und der stärkere Euro den Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist offenbar nicht sonderlich geschadet haben."

Die Unternehmen würden sich auf die robuste Binnennachfrage konzentrieren. Sie blieben in Erwartung steigender Unternehmens- und Verbraucherausgaben auf Expansionskurs. "Das Resultat: der stärkste Jobaufbau seit einem Jahrzehnt", sagte Williamson. Besonders gut läuft es derzeit in Frankreich, aber auch in Deutschland und Irland. In Spanien und Italien signalisiert die Unternehmensumfrage ebenfalls ein robustes Wirtschaftswachstum.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte