Umfrage - Stimmung in VW-Belegschaft nach Skandalen im Keller

Hamburg/Wolfsburg (APA/Reuters) - Dieselskandal, Kartellvorwürfe und Affentests: Die Stimmung unter den Beschäftigten bei VW ist auf dem Tiefpunkt. Einer Umfrage des Betriebsrats zufolge, an der sich nach Angaben eines Insiders mehr als 51.000 Mitarbeiter in Deutschland beteiligten, fühlen sich viele Arbeiter nicht ausreichend über die Probleme und Veränderungen bei ihrem Arbeitgeber informiert und lasten dies dem Management an.

Zu Details äußerte sich der Eingeweihte am Donnerstag nicht. "Bild" berichtete unter Berufung auf ein internes Papier des Betriebsrats, rund zwei Drittel der Beschäftigten halte die Arbeit des Vorstands für "nicht überzeugend". Nur ein Drittel sehe, dass die vom Management versprochene "Verbesserung der Unternehmenskultur" Realität werde.

Dem Zeitungsbericht zufolge bewerteten die Arbeitnehmer zudem die Aufklärung nach dem Diesel-Skandal als ungenügend. Die Mitarbeiter fühlten sich kaum eingebunden und kritisierten, dass sie nahezu alle Informationen aus den Medien und nicht von ihren eigenen Chefs erführen. Die Arbeitnehmervertretung will die Ergebnisse der Umfrage bei einer Betriebsversammlung am 27. Februar präsentieren. Der Betriebsrat habe bereits damit begonnen, die Belegschaft zu informieren, sagte ein Insider. Laut "Bild" hat Betriebsratschef Bernd Osterloh Konzernchef Matthias Müller über die Umfrage informiert. Beide wollten nun gemeinsam eine Strategie entwickeln, um die schlechte Stimmung zu beheben.

Reuters hatte jüngst berichtet, dass Müller selbst darüber enttäuscht ist, dass der von ihm eingeleitete Kulturwandel noch nicht überall greift. Insider hatten der Nachrichtenagentur berichtetet, der Konzernchef sei vor allem wegen der fragwürdigen Abgastests mit Affen frustriert.

Wien (APA) - Maschinen können bald mehr als die Hälfte der Tätigkeiten übernehmen, die jetzt von Menschen ausgeübt werden. Dementsprechend ist mehr als die Hälfte der Jobs mittelfristig von Automatisierung oder "Robotern" bedroht. Ältere Menschen trifft das besonders hart, weil sie sich schwertun, eine neue Arbeit zu finden oder umzusatteln, zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Mercer-Studie.
 

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Roboter bedrohen vor allem Jobs unqualifizierter älterer Menschen

Wien (APA) - Singapur unterzeichnet am Freitag ein Freihandelsabkommen mit der EU, das aber für London bald nicht mehr gilt. Singapurs Ministerpräsident Lee Hsien Loong schließt nicht aus, dass die Briten bilateral zu einem besseren Deal mit seinem Land gelangen könnten. "Es ist immer leichter, ein Abkommen mit einem Land statt mit einer Organisation aus 28 Staaten zu machen", sagte er am Mittwoch in Wien.
 

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Brexit - Singapurs Premier: Mit einem Land macht man leichter Deals

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