Umbaukosten bremsten Deutsche Post zum Jahresstart

Bonn - Hohe Umbaukosten im Frachtgeschäft und in der Logistik haben der Deutschen Post im ersten Quartal einen leichten Gewinnrückgang eingebrockt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der Überschuss um fast 1,5 Prozent auf 495 Mio. Euro, wie der Dax-Konzern am Dienstag in Bonn mitteilte.

Während der Umsatz getrieben vom starken Dollar um fast 9 Prozent auf 14,8 Mrd. Euro zulegte, blieb auch vor Zinsen und Steuern (Ebit) mit 720 Mio. Euro ein Prozent weniger Gewinn übrig als ein Jahr zuvor. Analysten hatten im Schnitt höhere Profite erwartet.

Deutsche Post-Chef Frank Appel sprach von einem "moderaten Jahresauftakt im Rahmen unserer Erwartungen". Die lukrative Sparte DHL Express konnte ihren operativen Gewinn um ein Fünftel steigern. Auch die Stammsparte mit Briefen und Paketen vor allem auf dem Heimatmarkt sowie mit dem Internethandel warf etwas mehr ab.

2015 will Appel den Betriebsgewinn konzernweit auf 3,05 bis 3,2 Mrd. Euro steigern. Für 2016 hat er weiterhin einen Anstieg auf 3,4 bis 3,7 Mrd. Euro im Auge.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"