Umbau mit Verkauf der Impfstoffsparte beschert Novartis Sondergewinn

Basel/London (APA/dpa) - Der groß angelegte Umbau spült dem weltgrößten Pharmakonzern Novartis reichlich Geld in die Kasse. Das Schweizer Unternehmen werde im ersten Quartal 2015 "einen erheblichen außerordentlichen Gewinn verzeichnen", teilte es am Montag in Basel mit. Mehrere milliardenschwere Deals mit dem britischen Pharmariesen GlaxoSmithKline (GSK) seien nun abgeschlossen.

Dabei verkauften die Schweizer ihre Impfstoffsparte für bis zu 7,1 Mrd. US-Dollar (6,32 Mrd. Euro) und übernahmen ihrerseits den Krebsmedikamente-Bereich der Briten für 16 Mrd. Dollar. Mit GSK gründete Novartis außerdem ein Gemeinschaftsunternehmen für rezeptfreie Medikamente, an dem die Schweizer etwas mehr als ein Drittel der Anteile halten.

In Zukunft will sich Novartis auf Augenheilkunde, das Pharmageschäft mit den Krebsmedikamenten und auf Nachahmerprodukte konzentrieren. Bei den Impfstoffen behält der Konzern lediglich die Grippemittel. Viele Unternehmen setzen auf Krebsprodukte, weil die Mittel hohe Margen abwerfen. Der Verkauf der Tiermedikamente-Sparte an den US-Pharmakonzern Eli Lilly war bereits im Jänner geglückt.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma