Umbau des Messegeländes in Dornbirn startet im Herbst

Bregenz - Das Land Vorarlberg und die Stadt Dornbirn werden ab Herbst 28 Mio. Euro in die Modernisierung des Dornbirner Messegeländes investieren. Das Bauprojekt soll unmittelbar nach Abschluss der Herbstmesse in Angriff genommen werden, informierten am Dienstag Landeshauptmann Markus Wallner und Dornbirns Bürgermeisterin Andrea Kaufmann (beide ÖVP). Das Büro Marte.Marte gewann den Architekturwettbewerb.

Neu gestaltet wird der Bereich zwischen den Hallen 8 und 13. Die neue Halle 11 werde mit einer Fläche von 4.800 Quadratmetern und einer Raumhöhe von elf Metern die größte Veranstaltungshalle Vorarlbergs werden, hieß es. Die Halle 9 wird eine Fläche von 3.000 Quadratmetern aufweisen, zwischen der Halle 13 und der neuen Halle 11 wird ein zusätzlicher Ausstellungsbereich mit insgesamt 1.200 Quadratmetern entstehen. Die Finanzierung zwischen Land und Stadt Dornbirn erfolgt im Schlüssel 60:40.

Nach Abschluss der Bauarbeiten - bis zur Herbstmesse 2016 - wird die Messe Dornbirn über eine Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche von 34.000 Quadratmetern verfügen, das Freigelände umfasst eine Fläche von 18.000 Quadratmetern.

Stefan Marte vom Architekturbüro Marte.Marte erklärte zu dem Projekt, dass ein "identitätsstiftendes Bauwerk" - ein monolithischer Baukörper - entstehen werde. Eine hohe Bedeutung werde dabei dem Holzbau zukommen. So werde nicht nur das statisch anspruchsvolle Tragwerk aus Holz gefertigt sein, sondern vorwiegend auch die Innenverkleidung.

Wallner und Kaufmann betonten beide die Bedeutung der Messe Dornbirn. "Ein erneuertes und zeitgemäßes Messe- und Veranstaltungszentrum löst erhebliche Produktions- und Beschäftigungseffekte aus", sagte der Landeshauptmann. Messe-Geschäftsführer Daniel Mutschlechner unterstrich die Neuausrichtung der Messe. Neben den beiden großen Publikumsmessen im Frühling und im Herbst werde man verstärkt auf Fachmessen setzen. Auch das Veranstaltungsgeschäft werden deutlich zunehmen, so Mutschlechner.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen