Umbau zahlt sich aus: Britische Co-op Gruppe schreibt Gewinn

Der Konzernumbau bei der britischen Co-op Gruppe trägt erste Früchte. Vor Steuern sei im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Gewinn von 124 Mio. Pfund (170,7 Mio. Euro) verzeichnet worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Co-op ist in vielen Geschäftsbereichen tätig - von Supermärkten über Banken bis zum Beerdigungsinstitut. Im Vorjahr sei noch ein Verlust von 255 Mio. Pfund angefallen.

2013 stand die Co-op Gruppe auch kurz vor dem Aus. Eine milliardenschwere Kapitallücke bei der Co-op Bank und massive Managementprobleme erforderten umfangreiche Rettungsmaßnahmen, die erst Ende 2017 beendet sein werden. Die Nettoschulden fielen unterdessen von 1,4 Mrd. auf 808 Mio. Pfund. Zuletzt hatte die Co-op Gruppe unter anderem ihr Pharmageschäft verkauft und sich von Immobilien sowie Bauernhöfen getrennt. Um nachhaltig zu wachsen, seien jedoch Investitionen nötig, sagte Co-op-Chef Richard Pennycook.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte