Umbau zahlt sich aus: Britische Co-op Gruppe schreibt Gewinn

Der Konzernumbau bei der britischen Co-op Gruppe trägt erste Früchte. Vor Steuern sei im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Gewinn von 124 Mio. Pfund (170,7 Mio. Euro) verzeichnet worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Co-op ist in vielen Geschäftsbereichen tätig - von Supermärkten über Banken bis zum Beerdigungsinstitut. Im Vorjahr sei noch ein Verlust von 255 Mio. Pfund angefallen.

2013 stand die Co-op Gruppe auch kurz vor dem Aus. Eine milliardenschwere Kapitallücke bei der Co-op Bank und massive Managementprobleme erforderten umfangreiche Rettungsmaßnahmen, die erst Ende 2017 beendet sein werden. Die Nettoschulden fielen unterdessen von 1,4 Mrd. auf 808 Mio. Pfund. Zuletzt hatte die Co-op Gruppe unter anderem ihr Pharmageschäft verkauft und sich von Immobilien sowie Bauernhöfen getrennt. Um nachhaltig zu wachsen, seien jedoch Investitionen nötig, sagte Co-op-Chef Richard Pennycook.

Wien (APA) - Österreichs Industriekonjunktur ist im Mai zum vierten Mal heuer leicht zurückgegangen, bleibt aber trotzdem noch stark, zeigt der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex. Der globale Wachstumsdämpfer mit zunehmenden protektionistischen Tendenzen und Unsicherheiten sei aber auch in Österreich zusehends spürbar.
 

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Industrie bleibt trotz stagnierender Auslandsnachfrage stark

Berlin (APA/Reuters) - Die Regierungsbildung in Italien zwischen der Lega und den 5 Sternen sind am Veto von Staatspräsident Sergio Mattarella gescheitert. Dieser weigerte sich, einen ausgesprochenen Euro-Kritiker zum Finanzminister zu ernennen. Die Aussicht auf Neuwahlen sorgte am Montag an den Börsen für Erleichterung bei Investoren. Ökonomen sagten in ersten Reaktionen:
 

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Analysten zur politischen Krise in Italien

Mailand (APA/dpa) - Nach der gescheiterten Regierungsbildung in Rom ist der italienische Aktienmarkt am Montag mit deutlichen Kursgewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex FTSE MIB rückte im frühen Handel um 1,80 Prozent auf 22.800,79 Punkte vor und wurde dabei angeführt von festen Bankenwerten. Neben dem Aktienmarkt legten auch der Euro und italienische Staatsanleihen zu.
 

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Italienische Aktien steigen nach geplatzter Regierungsbildung