UBM steigerte im ersten Halbjahr den Nettogewinn um 28 Prozent

Wien (APA) - Der börsennotierte Wiener Immobilienentwickler UBM hat im ersten Halbjahr den Gewinn kräftig erhöht und bleibt auf Rekordkurs, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Nettogewinn stieg um 28 Prozent auf 20,8 Mio. Euro und erreichte damit das höchste Halbjahresergebnis in der Unternehmensgeschichte. Der Ausblick wurde bestätigt.

"Wir sind finanziell so stark aufgestellt wie noch nie. Das eröffnet der UBM ganz neue Möglichkeiten", so UBM-Chef Thomas Winkler.

Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich um 24,2 Prozent auf 28,1 Mio. Euro, womit in den ersten sechs Monaten bereits mehr als die Hälfte der Jahres-Guidance von 50 Mio. Euro erreicht wurde, teilte die UBM weiter mit. Die Gesamtleistung wuchs um 31 Prozent auf 552,8 Mio. Euro, vor allem wegen deutlich höherer Erlöse aus Immobilienverkäufen. Hervorzuheben seien dabei das Projekt Leuchtenbergring in München - das kürzlich fertiggestellt und bereits vor einem Jahr um 190 Mio. Euro verkauft worden sei und einen erheblich positiven Einfluss auf das zweite Quartal gehabt habe - sowie das Hotelprojekt Twarda in Warschau und die Wiener Wohnbauprojekte "Der Rosenhügel" und Quartier Belvedere Central (QBC) 6.1.

Die Eigenkapitalquote lag per Ende Juni bei 36,5 Prozent (Ende 2017: 31,4 Prozent). Die Nettoverschuldung sank um 35 Prozent auf 311,2 (477,9) Mio. Euro, was neben der guten Verkaufsleistung auch auf die Begebung einer dem Eigenkapital zurechenbaren Hybridanleihe zurückgeführt wird. Die Cash-Reserven lagen bei mehr als 200 Mio. Euro.

Die Nachfrage nach Immobilien in den UBM-Kernmärkten sei ungebrochen groß, bei einer deutlichen Verknappung des Angebots. Vor allem in den Top-7-Städten Deutschlands sei das Investitionspotenzial laut Experten höher als irgendwo sonst in Europa. Daher liege der Fokus konsequent auf diesem Markt. "50 Prozent unserer Investitionen fließen nach Deutschland. Wir entwickeln derzeit in sechs der sieben A-Städte Projekte", so Winkler. Die Entwicklungspipeline ist laut UBM gut gefüllt. Mehr als 3.200 Hotelzimmer und über 130.000 m2 Bürofläche werden entwickelt. Weiters befinden sich 3.750 Wohnungen mit einem Volumen von rund 1 Mrd. Euro in der Verkaufs- und Entwicklungspipeline.

Für das Gesamtjahr 2018 geht die UBM "auf Basis des positiven Marktumfelds und der hohen Ergebnis-Visibilität" davon aus, das bisherige Rekordjahr 2015 sowohl hinsichtlich Gesamtleistung als auch Ergebnis zu übertreffen. Der Vorstand bestätige damit den Ausblick 2018 mit einer Gesamtleistung von über 750 Mio. Euro und einem Ergebnis vor Steuern von über 50 Mio. Euro. Der Gewinn pro Aktie sollte 2018 die Fünf-Euro-Marke durchbrechen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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