Ukrainische Wirtschaft schrumpft 2015 laut Weltbank um 7,5 Prozent

Die Kämpfe gegen pro-russische Separatisten im Osten des Landes setzen der ukrainischen Wirtschaft nach Einschätzung der Weltbank heftiger zu als erwartet. Die Weltbank senkte am Mittwoch ihre Konjunkturprognose für die Ukraine drastisch und geht nun davon aus, dass die Wirtschaft des Landes in diesem Jahr um 7,5 Prozent schrumpft. Bisher war sie von einem Minus von 2,3 Prozent ausgegangen.

Die ukrainische Regierung und der Internationale Währungsfonds (IWF) gehen davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2015 um 5,5 Prozent sinkt.

Verantwortlich für die drastische Senkung der Prognose sei der Konflikt im Osten des Landes, erklärte die Weltbank. "Die Ukraine hat ein bedeutsames Potenzial, aber eine Umsetzung ist nur möglich, wenn sich die Lage im Osten stabilisiert und das Bankensystem sich erholt."

Der Konflikt mit Russland hat die Ukraine im vergangenen Jahr an den Rand des Bankrotts getrieben. Der Internationale Währungsfonds hat für das Land inzwischen ein Hilfsprogramm in Höhe von 17,5 Mrd. Dollar (16 Mrd. Euro) geschnürt. Um einem Kollaps zu entgehen, benötigt das Land laut IWF insgesamt aber etwa 40 Mrd. Dollar. Am Dienstag hatte die ukrainische Regierung auf einer internationalen Konferenz um Investitionen geworben, um die Wirtschaft des Landes wieder in Gang zu bringen.

Wels/Prag (APA) - Die österreichische Möbelkette XXXLutz hat den Umsatz in Tschechien im Geschäftsjahr 2016/2017 um 41 Prozent auf 2,23 Milliarden Kronen (86,18 Mio. Euro) gesteigert, berichtet die tschechische Nachrichtenagentur CTK am Montag. Der Gewinn stieg laut Geschäftsbericht um 18 Prozent auf 46 Millionen Kronen. Der Konzern hat neue Märkte eröffnet und dadurch seine Marktposition gestärkt.
 

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XXXLutz-Gruppe steigerte 2016/17 Umsatz in Tschechien um 41 Prozent

Berlin (APA/AFP) - Die deutsche Industrie hat von der Europäischen Union ein selbstbewusstes Auftreten bei den anstehenden Handelsgesprächen mit den USA gefordert. "Europa darf sich nicht erpressen lassen", erklärte BDI-Präsident Dieter Kempf am Montag. Der Automobilverband VDA mahnte aber, die EU dürfe nicht mit Vorbedingungen in die Gespräche mit US-Präsident Donald Trump am Mittwoch gehen.
 

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Deutsche Industrie für selbstbewusste EU bei Gespräch mit Trump

München (APA/Reuters) - Europas größter Versicherer Allianz will seinen südeuropäischen Kunden künftig bei Schäden an Haus oder Wohnung gleich einen Handwerker ins Haus schicken können. Die Tochter Allianz Partners kauft vom Finanzinvestor Portobello Capital den spanischen Reparatur-Dienstleister Multiasistencia, wie der Versicherer am Montag in München mitteilte.
 

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Allianz kauft Handwerker-Service aus Spanien