Ukraine eröffnet Verfahren gegen Russland nach Völkermord-Vorwurf

Kiew, 30. Sep (Reuters) - Die ukrainische Justiz hat ein Ermittlungsverfahren gegen eine russische Strafverfolgungsbehörde eingeleitet, die der politischen Führung in Kiew Völkermord vorwirft. Das russische Ermittlungskomitee habe sich illegal in die Angelegenheiten der Ukraine eingemischt mit dem Ziel, die prorussischen Separatisten in Donezk und Luhansk zu unterstützen, begründete die Generalstaatsanwaltschaft ihren Schritt am Dienstag.


Sie reagierte damit offenbar auf das am Vortag in Moskau eröffnete Verfahren des Komitees, das direkt Russlands Präsident Wladimir Putin untersteht. Die Behörde wirft nicht näher genannten hochrangigen Vertretern der politischen und militärischen Führung in Kiew sowie der Nationalgarde vor, die Tötung russisch-sprachiger Bürger in den Rebellengebieten im Osten der Ukraine befohlen zu haben.

Die Verfahren dürften die Spannungen zwischen der Ukraine und Russland zusätzlich erhöhen. Die Regierung in Moskau beschuldigt die Staatsführung in Kiew schon länger, mit Gewalt gegen Zivilisten im Osten der früheren Sowjetrepublik vorzugehen. Die Ukraine wirft Russland dagegen vor, die Separatisten mit Soldaten und Waffen zu unterstützen und so den Konflikt anzuheizen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte