Ukraine - Umfrage: Immer mehr Deutsche für Sanktionen gegen Russland

Berlin - Immer mehr Deutsche befürworten einer Umfrage zufolge die Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland im Zuge der Ukraine-Krise. 58 Prozent der Befragten unterstützten die Strafmaßahmen trotz wirtschaftlicher Nachteile für Deutschland, ergab eine am Freitag veröffentlichte Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF-Politbarometer.

Im Oktober seien es noch 52 Prozent gewesen. 36 Prozent der Befragten lehnten demnach die Sanktionen ab, im Monat zuvor waren es 40 Prozent. Drei Viertel der Deutschen befürworten demnach auch, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Ton gegenüber der russischen Führung verschärft hat.

Merkel warf Russland vor, mit seinem Eingreifen im Nachbarland Ukraine die europäische Friedensordnung infrage zu stellen. Weil Russland in der Ostukraine direkt und indirekt interveniere, müsse die EU an Wirtschaftssanktionen festhalten.

Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat allerdings vor einer Verschärfung der Wirtschaftssanktionen gewarnt. Es dürfe nicht das Ziel sein, Russland wirtschaftlich niederzuringen, sagte er am Donnerstag in Berlin. Für die repräsentative Erhebung befragten die Meinungsforscher der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen vom 25. bis 27. November 1289 Wahlberechtigte.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne