Ukraine - Separatisten im Osten bestehen auf Unabhängigkeit

Donezk/Luhansk (Lugansk) (APA/dpa) - Vor neuen Gesprächen für eine Lösung des blutigen Konflikts in der Ostukraine haben die prorussischen Separatisten erneut eine Unabhängigkeit der Region gefordert. Bei den am Freitag in der weißrussischen Hauptstadt Minsk geplanten Verhandlungen mit der internationalen Kontaktgruppe wollen die nicht anerkannten "Volksrepubliken" Donezk und Luhansk (Lugansk) weiter eine Souveränität verlangen.

Dies stellte Separatistenführer Miroslaw Rudenko im Vorfeld klar. Die Gespräche unter Vermittlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sollen um 14.00 MESZ beginnen (15.00 Uhr Ortszeit). Bei ihren jüngsten Verhandlungen am 5. September hatten die Konfliktparteien eine Feuerpause beschlossen.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte den Separatistengebieten zuletzt für drei Jahre einen Sonderstatus mit Selbstverwaltungsrechten per Gesetz eingeräumt. Eine Unabhängigkeit der Gebiete lehnt er ab. Bei einem Gespräch mit US-Präsident Barack Obama in Washington äußerte Poroschenko die Hoffnung, dass die seit zwei Wochen geltende Feuerpause zu "dauerhaftem Frieden" führe.

Die Waffenruhe ist allerdings brüchig. Der Stadtrat von Makejewka nordöstlich von Donezk teilte mit, dass bei einem Artilleriebeschuss erneut zwei Zivilisten getötet worden seien.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte