Ukraine - Russischer Hilfskonvoi passierte Grenze zur Ostukraine

Donezk (APA/dpa/AFP/Reuters) - Drei Wochen nach der umstrittenen ersten Einfahrt eines Moskauer Hilfskonvois für das Konfliktgebiet Ostukraine haben wieder russische Lastwagen die Grenze überquert. Eine Kolonne aus 35 Fahrzeugen sei in der Nacht auf Samstag vom russischen Grenzposten Donezk in der Nähe der ukrainischen Großstadt Luhansk (Lugansk) in das Nachbarland gefahren, teilte der russische Zoll laut Medienberichten mit.

Eine Reaktion aus Kiew lag zunächst nicht vor. Die Regierung in Moskau hatte nach Beginn der Waffenruhe zwischen ukrainischem Militär und prorussischen Separatisten vor einer Woche weitere Hilfslieferungen für das Konfliktgebiet angekündigt.

Einer der Lastwagenfahrer hatte zuvor gesagt, dass der Konvoi "zu lange" auf das Überqueren der Grenze gewartet habe. "Wir stehen hier, und tun nichts, während wir den Menschen helfen sollten", beklagte Alexei Rabin. Die russischen Behörden gaben an, dass sie auf Kontrollen durch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) sowie auf die Einfahrterlaubnis Kiews warteten.

Ein erster russischer Konvoi aus mehr als 250 Lastwagen, die angeblich 1800 Tonnen Hilfsgüter transportierten, war Mitte August unter Protest Kiews ohne Erlaubnis der ukrainischen Behörden über die Grenze gefahren. Die Ukraine und die Europäische Union verurteilten das eigenmächtige Vorgehen Russlands.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen