Ukraine - Russischer Hilfskonvoi passierte Grenze zur Ostukraine

Donezk (APA/dpa/AFP/Reuters) - Drei Wochen nach der umstrittenen ersten Einfahrt eines Moskauer Hilfskonvois für das Konfliktgebiet Ostukraine haben wieder russische Lastwagen die Grenze überquert. Eine Kolonne aus 35 Fahrzeugen sei in der Nacht auf Samstag vom russischen Grenzposten Donezk in der Nähe der ukrainischen Großstadt Luhansk (Lugansk) in das Nachbarland gefahren, teilte der russische Zoll laut Medienberichten mit.

Eine Reaktion aus Kiew lag zunächst nicht vor. Die Regierung in Moskau hatte nach Beginn der Waffenruhe zwischen ukrainischem Militär und prorussischen Separatisten vor einer Woche weitere Hilfslieferungen für das Konfliktgebiet angekündigt.

Einer der Lastwagenfahrer hatte zuvor gesagt, dass der Konvoi "zu lange" auf das Überqueren der Grenze gewartet habe. "Wir stehen hier, und tun nichts, während wir den Menschen helfen sollten", beklagte Alexei Rabin. Die russischen Behörden gaben an, dass sie auf Kontrollen durch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) sowie auf die Einfahrterlaubnis Kiews warteten.

Ein erster russischer Konvoi aus mehr als 250 Lastwagen, die angeblich 1800 Tonnen Hilfsgüter transportierten, war Mitte August unter Protest Kiews ohne Erlaubnis der ukrainischen Behörden über die Grenze gefahren. Die Ukraine und die Europäische Union verurteilten das eigenmächtige Vorgehen Russlands.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro