Ukraine erwägt Privatisierung von Staatsunternehmen

Kiew - Die ukrainische Regierung erwägt wegen der drohenden Staatspleite die Privatisierung von Unternehmen in öffentlicher Hand. Eine Liste mit möglichen Kandidaten könne schon in Kürze zusammengestellt werden, kündigte Wirtschaftsminister Aivaras Abromavicius am Dienstag in Kiew an.

Auf ihr könnten das Chemieunternehmen Odessa Port Plant und der Stromerzeuger Tsentrenergo auftauchen, signalisierte der Minister. Diese Firmen seien für den Staat nicht von strategischer Bedeutung.

Bisher dürfen etwa 1.500 Firmen nicht privatisiert werden. Die Regierung hat empfohlen, das Gesetz so zu ändern, dass 1.200 von ihnen für eine Privatisierung infrage kommen. Die Ukraine liegt wegen der Auseinandersetzung mit pro-russischen Separatisten im Osten des Landes wirtschaftlich am Boden. Das drückt die Staatseinnahmen. Internationale Hilfe bewahrt das Land bisher vor einer Pleite.

New Brunswick (New Jersey) (APA/dpa) - Johnson & Johnson (J&J) hat auch im zweiten Quartal vor allem von seinem Pharmageschäft profitiert. Hinzu kamen auch günstige Wechselkurse. Wie der Hersteller von Medizintechnik, Konsumgütern und Pharmazeutika am Dienstag mitteilte, stieg der Umsatz im zweiten Quartal um 10,6 Prozent auf knapp 21 Mrd. US-Dollar (rund 18 Mrd. Euro).
 

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Johnson & Johnson wächst vor allem dank Pharmageschäfts

Wien (APA) - Der heimische Markt für Elektro- und Hybridfahrzeuge ist im ersten Halbjahr 2018 deutlich weniger stark gewachsen als in der ersten Jahreshälfte des Vorjahres. Nachdem die Verkäufe in den ersten sechs Monaten 2017 um rund 70 Prozent gestiegen waren, legten sie im ersten Halbjahr 2018 nur noch um ein Fünftel zu, zeigt eine Auswertung der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY).
 

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Trotz Diesel-Schwäche - Wachstum bei E-Autos verlangsamt sich

Wien/Linz (APA) - Die Einvernahme des Hauptangeklagten Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) im Korruptionsprozess rund um die Buwog-Privatisierung und den Linzer Terminal Tower hat sich heute, Dienstagvormittag, auf Grassers Geldgeschäfte rund um 500.000 Euro konzentriert. Grasser gibt an, er habe das Geld von seiner Schwiegermutter zur Veranlagung bekommen.
 

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Grasser-Prozess - Richterin forscht zu Geldgeschäften Grassers nach