Ukraine - OSZE schickte erste Beobachter zur Grenze

Wien (APA/AFP) - Nach der Einigung auf eine Waffenruhe in der Ostukraine hat die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) erste Beobachter an die Grenze zu Russland entsandt. 59 Experten seien losgeschickt worden, um die "fragile" Feuerpause zu überwachen, sagte OSZE-Präsident Didier Burkhalter am Montag dem schweizerischen Rundfunksender RTS. Verstärkung müsse aber bald folgen, mahnte er.

Nach Angaben der deutschen Regierung vom Montag hatte Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel am Vorabend mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko telefoniert und sei sich mit ihm einig gewesen, dass die Waffenruhe schnellstmöglich von den OSZE-Beobachtern überwacht werden müsse. Burkhalter kündigte an, dass die bereits auf den Weg geschickte Vorhut personelle Unterstützung benötige. Zu den EU-Sanktionen gegen Russland sagte er, diese seien angesichts des "Völkerrechtsbruchs durch die Annexion der Krim" zwar nachvollziehbar, würden aber "die Probleme nicht lösen".

Die EU bereitete am Montag neue Sanktionen gegen Russland vor, die nach Diplomatenangaben Staatskonzerne wie die Energieriesen Gazprom, Rosneft und Transneft treffen und am Dienstag in Kraft treten sollen. Russland drohte im Gegenzug mit einer Sperre des eigenen Luftraums für europäische Fluggesellschaften.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte