Ukraine verhängt Milliarden-Strafe gegen Gazprom-Konzern

Im jahrelangen Gasstreit will die ukrainische Wettbewerbsbehörde dem russischen Energiekonzern Gazprom eine Strafe von umgerechnet 3,23 Milliarden Euro aufbrummen. Die Entscheidung dazu sei gefallen, sagte Behördenchef Juri Terentjew am Freitag.

Details wurden zunächst nicht genannt. Gazprom wird vorgeworfen, sein Monopol beim Gas-Transit durch die Ukraine zu missbrauchen. Gazprom äußerte sich "überrascht" über die Entscheidung und erklärte, das Unternehmen werde seine Rechte und Interessen verteidigen.

Erst kürzlich hatte das Unternehmen die Ukraine aufgefordert, kurzfristig Rechnungen über rund 2,5 Milliarden Dollar für Gaslieferungen aus dem dritten Quartal 2015 zu begleichen. Die beiden Länder streiten sich immer wieder wegen offener Rechnungen und der Höhe des Gaspreises. Die Staaten der Europäischen Union beziehen etwa 40 Prozent ihrer Gas-Importe aus Russland auf der Transitstrecke durch die Ukraine.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach