Ukraine verhängt Milliarden-Strafe gegen russischen Gazprom-Konzern

Im jahrelangen Gasstreit will die ukrainische Wettbewerbsbehörde dem russischen Energiekonzern Gazprom eine Strafe von umgerechnet 3,23 Mrd. Euro aufbrummen. Die Entscheidung dazu sei gefallen, sagte Behördenchef Juri Terentjew am Freitag. Details wurden zunächst nicht genannt. Gazprom wird vorgeworfen, sein Monopol beim Gas-Transit durch die Ukraine zu missbrauchen.

Gazprom wollte sich vorerst nicht äußern. Es ist fraglich, ob der russische Konzern die Buße akzeptieren wird. Erst in dieser Woche hatte das Unternehmen die Ukraine aufgefordert, kurzfristig rund 2,5 Mrd. Dollar (2,3 Mrd. Euro) für Gaslieferungen aus dem dritten Quartal 2015 zu begleichen. Die beiden Länder streiten sich immer wieder wegen offener Rechnungen und der Höhe des Gaspreises.

Die Staaten der Europäischen Union beziehen etwa 40 Prozent ihrer Gas-Importe aus Russland auf der Transitstrecke durch die Ukraine.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

Newsticker

Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

Newsticker

Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu