Ukraine verhängt Milliarden-Strafe gegen russischen Gazprom-Konzern

Im jahrelangen Gasstreit will die ukrainische Wettbewerbsbehörde dem russischen Energiekonzern Gazprom eine Strafe von umgerechnet 3,23 Mrd. Euro aufbrummen. Die Entscheidung dazu sei gefallen, sagte Behördenchef Juri Terentjew am Freitag. Details wurden zunächst nicht genannt. Gazprom wird vorgeworfen, sein Monopol beim Gas-Transit durch die Ukraine zu missbrauchen.

Gazprom wollte sich vorerst nicht äußern. Es ist fraglich, ob der russische Konzern die Buße akzeptieren wird. Erst in dieser Woche hatte das Unternehmen die Ukraine aufgefordert, kurzfristig rund 2,5 Mrd. Dollar (2,3 Mrd. Euro) für Gaslieferungen aus dem dritten Quartal 2015 zu begleichen. Die beiden Länder streiten sich immer wieder wegen offener Rechnungen und der Höhe des Gaspreises.

Die Staaten der Europäischen Union beziehen etwa 40 Prozent ihrer Gas-Importe aus Russland auf der Transitstrecke durch die Ukraine.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne