Ukraine verhängt Milliarden-Strafe gegen russischen Gazprom-Konzern

Im jahrelangen Gasstreit will die ukrainische Wettbewerbsbehörde dem russischen Energiekonzern Gazprom eine Strafe von umgerechnet 3,23 Mrd. Euro aufbrummen. Die Entscheidung dazu sei gefallen, sagte Behördenchef Juri Terentjew am Freitag. Details wurden zunächst nicht genannt. Gazprom wird vorgeworfen, sein Monopol beim Gas-Transit durch die Ukraine zu missbrauchen.

Gazprom wollte sich vorerst nicht äußern. Es ist fraglich, ob der russische Konzern die Buße akzeptieren wird. Erst in dieser Woche hatte das Unternehmen die Ukraine aufgefordert, kurzfristig rund 2,5 Mrd. Dollar (2,3 Mrd. Euro) für Gaslieferungen aus dem dritten Quartal 2015 zu begleichen. Die beiden Länder streiten sich immer wieder wegen offener Rechnungen und der Höhe des Gaspreises.

Die Staaten der Europäischen Union beziehen etwa 40 Prozent ihrer Gas-Importe aus Russland auf der Transitstrecke durch die Ukraine.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte