Ukraine - Erneutes Treffen der EU-Botschafter zu Sanktionen

Brüssel (APA/AFP) - Der Beschluss neuer EU-Sanktionen gegen Russland verzögert sich offenbar aufgrund von Problemen weiter. Für 18.00 Uhr wurde am Montag ein Sondertreffen einberufen, um über die geplanten Sanktionen zu beraten, wie EU-Diplomaten der Nachrichtenagentur AFP in Brüssel bestätigten. Zuvor war die Frist für den schriftlichen Beschluss der verschärften Wirtschaftssanktionen bereits verschoben worden.

Zunächst hieß es, dass nicht alle schriftlichen Bestätigungen aus den Hauptstädten rechtzeitig eingegangen waren. Ein Diplomat erklärte lediglich: "Es gibt ein informelles Treffen der Botschafter, um die Modalitäten der Umsetzung der Sanktionen gegen Russland zu diskutieren".
Die EU-Botschafter hatten sich am Freitagabend auf neue Sanktionen grundsätzlich geeinigt, mit denen die EU auf das militärische Eingreifen Russlands in den Konflikt in der Ukraine reagiert. Der offizielle Beschluss im schriftlichen Verfahren sollte nun am Montag erfolgen und am Dienstag im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden und damit in Kraft treten.

Nachdem sie bereits mehrheitlich staatlichen russischen Banken die Kreditaufnahme erschwert hat, nimmt die Europäische Union EU-Diplomaten zufolge mit dem neuen Sanktionspaket jetzt auch die Ölkonzerne Rosneft und Transneft sowie die Ölsparte des Energieriesen Gazprom ins Visier.
Die Strafmaßnahmen beziehen sich außerdem auch auf den Handel mit Waffen und Gütern, die neben einem zivilen auch einen militärischen Nutzen haben können, sowie auf den Handel mit spezieller Technologie, die im Energiesektor zum Einsatz kommt. Zudem will die EU weitere aus ihrer Sicht Verantwortliche für die Destabilisierung der Ukraine mit Einreiseverboten und Kontosperren belegen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen