Ukraine - Erneutes Treffen der EU-Botschafter zu Sanktionen

Brüssel (APA/AFP) - Der Beschluss neuer EU-Sanktionen gegen Russland verzögert sich offenbar aufgrund von Problemen weiter. Für 18.00 Uhr wurde am Montag ein Sondertreffen einberufen, um über die geplanten Sanktionen zu beraten, wie EU-Diplomaten der Nachrichtenagentur AFP in Brüssel bestätigten. Zuvor war die Frist für den schriftlichen Beschluss der verschärften Wirtschaftssanktionen bereits verschoben worden.

Zunächst hieß es, dass nicht alle schriftlichen Bestätigungen aus den Hauptstädten rechtzeitig eingegangen waren. Ein Diplomat erklärte lediglich: "Es gibt ein informelles Treffen der Botschafter, um die Modalitäten der Umsetzung der Sanktionen gegen Russland zu diskutieren".
Die EU-Botschafter hatten sich am Freitagabend auf neue Sanktionen grundsätzlich geeinigt, mit denen die EU auf das militärische Eingreifen Russlands in den Konflikt in der Ukraine reagiert. Der offizielle Beschluss im schriftlichen Verfahren sollte nun am Montag erfolgen und am Dienstag im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden und damit in Kraft treten.

Nachdem sie bereits mehrheitlich staatlichen russischen Banken die Kreditaufnahme erschwert hat, nimmt die Europäische Union EU-Diplomaten zufolge mit dem neuen Sanktionspaket jetzt auch die Ölkonzerne Rosneft und Transneft sowie die Ölsparte des Energieriesen Gazprom ins Visier.
Die Strafmaßnahmen beziehen sich außerdem auch auf den Handel mit Waffen und Gütern, die neben einem zivilen auch einen militärischen Nutzen haben können, sowie auf den Handel mit spezieller Technologie, die im Energiesektor zum Einsatz kommt. Zudem will die EU weitere aus ihrer Sicht Verantwortliche für die Destabilisierung der Ukraine mit Einreiseverboten und Kontosperren belegen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte