Ukraine - Drohnen aus Österreich eingetroffen

Wien (APA/dpa) - Die ersten Drohnen zur Kontrolle der brüchigen Waffenruhe in der Ostukraine sind in Kiew eingetroffen. Zwei unbemannte Fluggeräte seien am Montag aus Österreich für den Beobachtereinsatz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa geliefert worden, sagte OSZE-Sprecher Michael Bociurkiw der APA.

Zwei weitere Drohnen seien bestellt, sagte er. Sie sollen von zivilen Experten aus Österreich bedient werden. Die Fluggeräte werden nun in der Ostukraine zum Grenzschutz und zur Überwachung der Feuerpause eingesetzt, sagte Bociurkiw. Auch die Drohnen-Piloten sollen vor Ort stationiert sein.

Die OSZE will die Zahl ihrer Beobachter in der Ostukraine von derzeit rund 200 auf 500 aufstocken. Die russische Agentur Tass meldete unter Berufung auf die OSZE, bis zum Beginn des Drohneneinsatzes könne es noch einige Wochen dauern.


Bei Gefechten in Donezk waren am Wochenende trotz der am 5. September vereinbarten Feuerpause zwischen Militär und prorussischen Separatisten mindestens 16 Menschen getötet worden. Der Stadtrat von Donezk berichtete von erneuten Schüssen am Montagvormittag.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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