Ukraine - Außenminister Kurz am Montag in Kiew

Wien/Kiew (APA) - Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) reist am Montag in die Ukraine. Dort wird er Präsident Petro Poroschenko sowie Außenminister Pavlo Klimkin treffen, wie mehrere Tageszeitungen in ihren Sonntagsausgaben berichten. Der Besuch war schon seit Längerem geplant, wie das Außenministerium gegenüber der APA am Samstagnachmittag bestätigte.

Kurz war in seiner Funktion als Vorsitzender des Europarates im Frühjahr bereits zweimal auf Vermittlungsmission in dem Krisenland, unter anderem um die geplante Verfassungsreform sowie die Dezentralisierung voranzutreiben. Das wird auch diesmal einer der drei Schwerpunkte auf der Agenda sein, so ein Sprecher. Österreich will deshalb erneut die Entsendung von Rechtsexperten anbieten.

Im Mittelpunkt steht außerdem der zwischen den ukrainischen Regierungstruppen und den prorussischen Separatisten vereinbarte Waffenstillstand. Im Rahmen seines Besuches will Kurz die "besonnenen Kräfte" in der Ukraine stärken. Dazu zählt für den Minister wohl auch Vizeregierungschef Wladimir Groisman, mit dem ebenfalls ein Gespräch geplant ist. Groisman gilt laut Diplomaten derzeit als aussichtsreichster Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten. Am 26. Oktober soll in der Ukraine ein neues Parlament gewählt werden.

Ursprünglich wollte Kurz bereits am Freitag - direkt nach seinem Aufenthalt in Aserbaidschan - in die Ukraine reisen. Aus terminlichen Gründen wurde der Besuch nun auf Montag verschoben.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne