Ukraine - EU setzt sechs weitere Firmen auf Sanktionsliste

Brüssel (APA) - Der Europäische Rat hat sechs weitere Firmen auf die Sanktionsliste der EU gesetzt weil sie am Bau der Brücke über die Straße von Kertsch, die Russland mit der Krim verbindet, beteiligt waren. Sie hätten geholfen, die russische Kontrolle über die illegal annektierte Krim zu festigen, was im Gegenzug die territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine unterminiert habe, so der Rat am Dienstag.

Das Vermögen dieser Firmen in der EU werde eingefroren, so der Rat weiter. Insgesamt stehen nun 44 Unternehmen auf der Sanktionsliste der EU, über 155 Personen wurde ein Einreiseverbot verhängt und deren Vermögen in der EU eingefroren.

Die ukrainische Schwarzmeerhalbinsel wurde im März 2014 von Russland annektiert. Zuvor war in Kiew der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch nach monatelangen gewaltsamen Protesten mit über 100 Toten gestürzt worden. Russische Truppen besetzten anschließend das Parlament der Krim in Simferopol und andere strategisch wichtige Orte auf der Halbinsel.

In einem umstrittenen Referendum stimmte eine Mehrheit der Bevölkerung der Halbinsel für den Anschluss an Russland. Die Annexion wird aber von fast keinem Staat völkerrechtlich anerkannt. Nach der Annexion verhängte die EU Sanktionen gegen Russland

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