UIAG erwartet 5 Mio. Euro Verlust für 2017

Wien/Wels (APA) - Die börsennotierte Beteiligungsfirma UIAG (Unternehmens Invest AG) rechnet für das Geschäftsjahr 2017 mit einem Verlust von 5 Mio. Euro nach Steuern. Grund dafür seien Firmenwertabschreibungen bei einigen UIAG-Beteiligungen, teilte das Unternehmen am Freitagnachmittag mit. Die Dividende für 2017 will man ausfallen lassen.

Aufgrund des negativen Ergebnisses, aber auch hinsichtlich der kürzlich getätigten großen Investitionen, werde es keinen Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung am 30. Mai 2018 geben, heißt es in der Mitteilung. Der Jahresfinanzbericht wird am 30. April 2018 veröffentlicht.

Ihre über die UIAG Holding GmbH gehaltene 60-Prozent-Beteiligung an der MLU-Monitoring für Leben und Umwelt Ges.m.b.H. hat die UIAG heute (Freitag) verkauft und dafür rund 500.000 Euro bekommen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht