UIAG verdiente 2013/14 operativ weniger - Aber mehr Bilanzgewinn

Die börsennotierte Beteiligungsgesellschaft Unternehmens Invest AG (UIAG) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/14 (per 30.9.) operativ weniger verdient, unterm Strich blieb aber dank eines höheren Gewinnvortrags mehr über. Beteiligungsverkäufe pushten den Cashflow und das Eigenkapital der UIAG AG, die zu 91,8 den Vorständen gehört; den größten Anteil hält Rudolf Knünz mit 77,2 Prozent.

Das Minus beim Betriebsergebnis verringerte sich von -2,75 auf -1,86 Mio. Euro, und das EGT gab auf 7,36 (9,53) Mio. Euro nach. Der Jahresüberschuss sank auf 6,31 (9,45) Mio. Euro. Dank eines Gewinnvortrags von 16,49 (8,74) Mio. Euro stieg der Bilanzgewinn auf 22,80 (18,19) Mio. Euro, geht aus dem seit Freitag vorliegenden Geschäftsbericht hervor.

Durch Beteiligungsverkäufe - vor allem den Verkauf des 15,02-Prozent-Anteils an der Cross Industries AG - erzielte die UIAG "einen sehr positiven Cashflow und verfügt nun über ausreichend liquide Mittel, um neue Beteiligungskäufe durchführen zu können". Der restliche 9,90-Prozent-Anteil an Cross wurde, nach dem Bilanzstichtag, im Oktober 2014 veräußert. Insgesamt erhielt man für den Cross-Verkauf an die Pierer Industrie AG 45 Mio. Euro. Im Gegenzug wurde etwa bei Pankl Racing auf über 10 Prozent aufgestockt.

Man prüfe zusätzliche Beteiligungserwerbe, da man nun über größere organisatorische Ressourcen und genügend Liquidität verfüge. Dabei liege der strategische Fokus auf der Beteiligung an und Entwicklung heimischer Klein- und Mittelbetriebe (KMU), die weltweit erfolgreich als Technologieführer und Nischenplayer positioniert sind, heißt es.

Das Eigenkapital der UIAG AG per 30.9. ist mit 72,59 (67,98) Mio. Euro ausgewiesen, die Eigenkapitalquote bezogen auf das Gesamtkapital mit 95,47 (87,34) Prozent. Oktober bis Dezember 2014 bildete ein Rumpfgeschäftsjahr - der Geschäftsbericht dazu soll am 21. April vorliegen. Ab 2015 läuft man konform mit dem Kalenderjahr.

Der Vorstand hat im Jahresverlauf 2014 seinen Anteil an der UIAG AG auf nunmehr 91,80 Prozent erhöht. Dabei stockte Rudolf Knünz seinen Anteil auf insgesamt 77,21 Prozent auf (Stand Dezember), Paul Neumann hält nun 14,59 Prozent, wie es im Jahresreport heißt. Der Streubesitz liegt aktuell bei 8,20 Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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