Uhrenkonzern Swatch erreicht im Streit um Ersatzteile Teilsieg

Biel (APA/Reuters) - Der Schweizer Uhrenkonzern Swatch hat im Streit um die Belieferung eines britischen Großhändlers mit Ersatzteilen der Gruppe einen Teilsieg errungen. Das oberste Schweizer Gericht entschied am Dienstag, dass der Fall in der Schweiz verhandelt werden soll.

Swatch hatte die Belieferung von Großhändlern mit Ersatzteilen 2015 eingestellt. Darauf verlangte die Firma Cousins UK, die Ersatzteile an unabhängige Uhrmacher verkauft, die Wiederaufnahme der Lieferungen und drohte mit einer Klage vor dem Obergericht in London. Swatch leitete selbst ein Verfahren ein, um dies zu verhindern und den Fall stattdessen vor das Berner Handelsgericht zu bringen. Die Richter in der Schweizer Hauptstadt wollten darauf aber nicht eintreten. Darauf rief Swatch das Schweizer Bundesgericht an. Das Bundesgericht wies die Angelegenheit zur Neubeurteilung nun an das Handelsgericht zurück.

Die Schweizer Wettbewerbsbehörde Weko erwägt zudem eine Untersuchung über restriktive Lieferungen für Ersatzteile der Uhrenhersteller an unabhängige Uhrmacher, hat sich dazu aber noch nicht geäußert.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne