Uhrenkonzern Swatch erreicht im Streit um Ersatzteile Teilsieg

Biel (APA/Reuters) - Der Schweizer Uhrenkonzern Swatch hat im Streit um die Belieferung eines britischen Großhändlers mit Ersatzteilen der Gruppe einen Teilsieg errungen. Das oberste Schweizer Gericht entschied am Dienstag, dass der Fall in der Schweiz verhandelt werden soll.

Swatch hatte die Belieferung von Großhändlern mit Ersatzteilen 2015 eingestellt. Darauf verlangte die Firma Cousins UK, die Ersatzteile an unabhängige Uhrmacher verkauft, die Wiederaufnahme der Lieferungen und drohte mit einer Klage vor dem Obergericht in London. Swatch leitete selbst ein Verfahren ein, um dies zu verhindern und den Fall stattdessen vor das Berner Handelsgericht zu bringen. Die Richter in der Schweizer Hauptstadt wollten darauf aber nicht eintreten. Darauf rief Swatch das Schweizer Bundesgericht an. Das Bundesgericht wies die Angelegenheit zur Neubeurteilung nun an das Handelsgericht zurück.

Die Schweizer Wettbewerbsbehörde Weko erwägt zudem eine Untersuchung über restriktive Lieferungen für Ersatzteile der Uhrenhersteller an unabhängige Uhrmacher, hat sich dazu aber noch nicht geäußert.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte