Uhrenhersteller erhöhten wegen Frankenstärke Preise in Eurozone

Basel - Viele Schweizer Uhrenmarken haben ihre Preise in den Euroländern erhöht, um den starken Franken nach der Aufhebung des Euromindestkurses auszugleichen. Einige haben zusätzlich auch mit einer Preisreduktion in der Schweiz reagiert.

In der Eurozone hoben die Uhrenhersteller die Preise im Durchschnitt um 5 bis 10 Prozent an, wie aus einer Umfrage der Nachrichtenagentur sda an der Uhren- und Schmuckmesse Baselworld hervorgeht. Einige Marken senkten parallel die Preise in der Schweiz - Tag Heuer etwa um 8 Prozent.

Mit diesen Maßnahmen wollen die Uhrenhersteller die Preise harmonisieren. Die meisten in der Schweiz verkauften Uhren gehen nämlich an Touristen - und diese könnten die Uhren ebenso gut im Ausland kaufen.

Die Marke Hublot, die wie Tag Heuer zum französischen Luxuskonzern LVMH gehört, erhöhte nur die Preise in der Eurozone. "Wir warten ab, auf welchem Level sich der Franken einpendelt", sagte der Hublot-Chef Ricardo Guadalupe. Die Preise in der Schweiz zu senken komme momentan nicht in Frage, da alle Kosten in der Schweiz anfielen.

MGI Group, zu der die Marken Movado, Ebel und Concord gehören, hob die Preise in der Eurozone im Schnitt um 5 Prozent an. Corum erhöhte die Preise um 7 Prozent. Man werde zudem die Marge ein Stück weit senken, um den Detailhändlern zu helfen, die Währungsschwankungen auszugleichen, erklärte Corum-Vizepräsident Jacques-Alain Vuille.

Die Genfer Marke Raymond Weil erhöhte ihre Preise in Europa ebenfalls und senkte sie in der Schweiz um 5 Prozent. Patek Philippe tat es den Genfern gleich - und senkte zusätzlich die Preise in Hongkong und auf dem amerikanischen Kontinent um 7 Prozent.

Die zur Swatch Group gehörenden Marken verfolgen verschiedene Strategien, um mit der Frankenstärke umzugehen. Breguet, Blancpain und Certina erhöhten ihre Preise in der Eurozone im einstelligen Prozentbereich. In Russland hob Certina wegen der Rubelkrise die Preise sogar zweimal um 25 Prozent an.

Tissot schwimmt da gegen den Strom: Die Marke verändert ihre Preise nicht. Derzeit bestehe dafür kein Bedarf, sagte Tissot-Chef François Thiébaud. Laut seiner Kenntnis sei Tissot die einzige Marke, welche die Preise unangetastet lasse. Tissot sei finanziell gut aufgestellt: "Wir können ein bisschen weniger verdienen und trotzdem gut leben", fügte er an.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach