Uefa-Präsident Platini will Blatter-Nachfolger werden

Der zuletzt in Ungnade gefallene, nunmehr ungeliebte Freund des jetzigen Fifa-Präsidenten Joseph S. Blatter, will diese Woche seine Kandidatur um den Chefposten des Weltfußballverbands Fifa bekanntgegeben. Der französische Ex-Fußballstar Platini könnte somit die Kandidatenkür eröffnen.

Zürich Uefa-Präsident Michel Platini will einem Insider zufolge Nachfolger von Fifa-Präsident Sepp Blatter werden. Noch in dieser Woche wolle der 60-Jährige seine Kandidatur bekanntgeben, sagte ein Vertrauter des Franzosen am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Der Präsident des europäischen Fußballverbandes, in den 80er Jahren einer der besten Fußballspieler der Welt und Nationalspieler Frankreichs, gilt seit langem als aussichtsreichster Kandidat für den Spitzenposten bei der Fifa.

Sollte Platini seinen Hut offiziell in den Ring werfen, dürfte das auch seine Konkurrenten aus der Deckung holen. Auch der südkoreanische Fifa-Vizepräsident Chung Mong Joon und der jordanische Prinz Ali bin Al-Hussein sind an dem Spitzenposten beim Welt-Fußballverband interessiert. Der Nachfolger Blatters soll am 26. Februar in Zürich gewählt werden.

Der 79-jährige Blatter, der seit 1998 an der Spitze der Fifa steht, hatte im Juni wegen des Korruptionsskandals seinen Rücktritt angekündigt. Der Weltverband wird von einem Skandal nie dagewesenen Ausmaßes erschüttert. Ende Mai waren auf Ersuchen der US-Justiz am Rande des Fifa-Jahreskongresses sieben hochrangige Funktionäre wegen des Verdachts der Annahme von Bestechungsgeld von mehr als 100 Millionen Dollar festgenommen worden.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor