Überraschend starker Anstieg der US-Erzeugerpreise

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA hat sich der Preisauftrieb auf Herstellerebene zu Beginn des Jahres überraschend verstärkt. Die Erzeugerpreise erhöhten sich im Jänner zum Vorjahresmonat um 2,7 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten dagegen nur einen Zuwachs um 2,4 Prozent erwartet.

Im Dezember waren die Erzeugerpreise um 2,6 Prozent und im November um 3,1 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Der November-Zuwachs war der stärkste Preisauftrieb auf Herstellerebene seit Jänner 2012.

Im Monatsvergleich stiegen die Preise, die Produzenten für ihre Güter erhalten, im Jänner um 0,4 Prozent. Volkswirte hatten diesen Anstieg erwartet. Ohne schwankungsanfällige Komponenten wie Energie stiegen die Erzeugerpreise im Jahresvergleich um 2,2 Prozent und im Monatsvergleich legten sie um 0,4 Prozent zu.

Die Erzeugerpreise liefern Hinweise auf die Preisentwicklung auf Verbraucherebene, an der die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die Inflation in den USA im Jänner mit 2,1 Prozent überraschend hoch ausgefallen war.

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker

Brüssel (APA) - Unter österreichischem EU-Vorsitz zeichnet sich keine Einigung der EU-Staaten mehr über die geplante Aufstockung der EU-Grenzschutzagentur Frontex bis 2020 auf 10.000 Mann ab. Der EU-Vorsitz sieht dem Vernehmen nach für Dezember keine formale Einigung der EU-Innenminister mehr vor.
 

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Keine Einigung für Frontex-Aufstockung unter Österreichs EU-Vorsitz