Übernahmekandidat SABMiller mit leichtem Absatzplus

London - Der britische Brauriese SABMiller hat unter Verweis auf die Gespräche über eine Milliardenfusion mit dem Weltmarktführer Anheuser-Busch InBev aus Belgien die Veröffentlichung von Kennzahlen vorgezogen. Der Absatz sei im zweiten Geschäftsquartal um 2 Prozent gestiegen, erklärte SABMiller-Chef Alan Clark am Dienstag. Dies zeige, wie gut das Geschäft aufgestellt sei.

Ohne Währungseffekte stieg der Umsatz im ersten Geschäftshalbjahr um 4 Prozent. Die Stärke des US-Dollar führte jedoch unbereinigt dazu, dass der Umsatz in dem Zeitraum um 9 Prozent fiel. Das Wachstum wurde den Angaben zufolge insbesondere von der Nachfrage in Afrika und Lateinamerika getragen. Das Geschäft in Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum war dagegen leicht rückläufig.

Weltmarktführer Anheuser und die britische Nummer zwei hatten im September Gespräche über eine Fusion bekanntgegeben. Schätzungen zufolge könnte das Geschäft ein Volumen von 130 Mrd. Dollar (115,7 Mrd. Euro) erreichen. Die "Beck's"- und "Budweiser"-Mutter und der "Peroni"- und "Grolsch"-Hersteller würden dann etwa jedes dritte Bier auf der Welt brauen. Entsprechend wird mit Widerständen der Kartellbehörden gerechnet.

Die voestalpine AG hat für allgemeine Finanzierungszwecke sowie zur Refinanzierung einer im Februar 2018 auslaufenden Anleihe eine neue Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Das Orderbuch hatte bei einer Größenordnung von über 1,25 Milliarden Euro und rund 220 verschiedenen Investoren eine ausgezeichnete Qualität. Der Kupon der 7-jährigen Anleihe beträgt 1,375 %.
 

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voestalpine begibt erfolgreich 500-Millionen-Euro Anleihe

Dresden (APA/dpa) - Die deutsche Flirt-App Lovoo wird um 70 Mio. Dollar (58,5 Mio. Euro) vom US-Konzern The Meet Group übernommen. Die US-Amerikaner betreiben bereits mehrere konkurrierende Plattformen wie Hi5 oder MeetMe. Mit rund fünf Millionen aktiven Nutzern im Monat werde Lovoo aber die populärste Marke sein, erklärte The Meet Group am Mittwoch.
 

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70-Millionen-Euro-Flirt - US-Konzern kauft deutsche Dating-App Lovoo

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt fordert von Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter 500.000 Euro für die Einstellung des Insiderverfahrens gegen ihn. Das bestätigte der Vizepräsident des Amtsgerichts Frankfurt, Frank Richter, der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Das Gericht muss in der Affäre um Insiderhandel und Marktmanipulation einem Deal der Börse mit der Staatsanwaltschaft zustimmen.
 

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Staatsanwaltschaft will 500.000 Euro von Börsen-Chef Kengeter