Übernahmekandidat SABMiller mit leichtem Absatzplus

London - Der britische Brauriese SABMiller hat unter Verweis auf die Gespräche über eine Milliardenfusion mit dem Weltmarktführer Anheuser-Busch InBev aus Belgien die Veröffentlichung von Kennzahlen vorgezogen. Der Absatz sei im zweiten Geschäftsquartal um 2 Prozent gestiegen, erklärte SABMiller-Chef Alan Clark am Dienstag. Dies zeige, wie gut das Geschäft aufgestellt sei.

Ohne Währungseffekte stieg der Umsatz im ersten Geschäftshalbjahr um 4 Prozent. Die Stärke des US-Dollar führte jedoch unbereinigt dazu, dass der Umsatz in dem Zeitraum um 9 Prozent fiel. Das Wachstum wurde den Angaben zufolge insbesondere von der Nachfrage in Afrika und Lateinamerika getragen. Das Geschäft in Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum war dagegen leicht rückläufig.

Weltmarktführer Anheuser und die britische Nummer zwei hatten im September Gespräche über eine Fusion bekanntgegeben. Schätzungen zufolge könnte das Geschäft ein Volumen von 130 Mrd. Dollar (115,7 Mrd. Euro) erreichen. Die "Beck's"- und "Budweiser"-Mutter und der "Peroni"- und "Grolsch"-Hersteller würden dann etwa jedes dritte Bier auf der Welt brauen. Entsprechend wird mit Widerständen der Kartellbehörden gerechnet.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse