Übernahmekandidat SABMiller mit leichtem Absatzplus

London - Der britische Brauriese SABMiller hat unter Verweis auf die Gespräche über eine Milliardenfusion mit dem Weltmarktführer Anheuser-Busch InBev aus Belgien die Veröffentlichung von Kennzahlen vorgezogen. Der Absatz sei im zweiten Geschäftsquartal um 2 Prozent gestiegen, erklärte SABMiller-Chef Alan Clark am Dienstag. Dies zeige, wie gut das Geschäft aufgestellt sei.

Ohne Währungseffekte stieg der Umsatz im ersten Geschäftshalbjahr um 4 Prozent. Die Stärke des US-Dollar führte jedoch unbereinigt dazu, dass der Umsatz in dem Zeitraum um 9 Prozent fiel. Das Wachstum wurde den Angaben zufolge insbesondere von der Nachfrage in Afrika und Lateinamerika getragen. Das Geschäft in Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum war dagegen leicht rückläufig.

Weltmarktführer Anheuser und die britische Nummer zwei hatten im September Gespräche über eine Fusion bekanntgegeben. Schätzungen zufolge könnte das Geschäft ein Volumen von 130 Mrd. Dollar (115,7 Mrd. Euro) erreichen. Die "Beck's"- und "Budweiser"-Mutter und der "Peroni"- und "Grolsch"-Hersteller würden dann etwa jedes dritte Bier auf der Welt brauen. Entsprechend wird mit Widerständen der Kartellbehörden gerechnet.

Wien (APA) - US-Präsident Donald Trump hat der EU 25 Prozent Zoll auf Autoimporte angedroht. Noch ist zwar unklar, ob diese Strafzölle jemals kommen, Wifo-Experte Gerhard Streicher hat aber bereits mögliche Auswirkungen einer solchen Maßnahme berechnet. Demnach wären in Österreich etwa 3.000 Jobs betroffen - sie müssen aber nicht unbedingt wegfallen.
 

Newsticker

25 Prozent US-Zoll auf Autos würde in Österreich 3.000 Jobs treffen

Wellington (APA/dpa) - Wegen einer Seuche muss Neuseeland, der größte Milchexporteur der Welt, insgesamt mehr als 150.000 Milchkühe und andere Rinder schlachten. Premierministerin Jacinda Ardern gab am Montag in Wellington einen entsprechenden Zwei-Jahres-Plan bekannt.
 

Newsticker

Neuseeland muss wegen Seuche mehr als 150.000 Rinder schlachten

Peking (APA/Reuters) - Die Nachfrage der chinesischen Verbraucher nach Lebensmitteln, Kosmetik und Autos aus dem Ausland ist Umfragen zufolge ungebrochen. Fast zwei Drittel wollen in den kommenden sechs Monaten mehr importierte Waren kaufen, ergab eine am Montag vom Handelsministerium veröffentlichte Umfrage unter rund 1.400 Konsumenten.
 

Newsticker

Umfragen - Chinas Appetit auf ausländische Waren bleibt robust