Übernahme von Air-Berlin-Teilen treibt Lufthansa weiter an

Frankfurt/Schwechat/Basel (APA/dpa-AFX/sda) - Reißender Ticketabsatz und die Übernahme von Air-Berlin-Teilen haben der Lufthansa im ersten Halbjahr kräftigen Aufwind beschert. Von Jänner bis Juni beförderte die Kranich-Linie samt ihren Töchtern wie Swiss, Austrian Airlines und Eurowings rund 66,9 Millionen Fluggäste und damit um 11,9 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Dax-Konzern am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

Die Auslastung der Maschinen verbesserte sich um 0,8 Prozentpunkte auf 79,8 Prozent. Im Juni legte sie im gleichen Maß auf 83,5 Prozent zu.

Im Monat Juni wuchs die Zahl der Fluggäste um 11,8 Prozent auf rund 13,3 Millionen. Die Lufthansa hatte nach der Pleite von Air Berlin große Teile der einst zweitgrößten deutschen Airline übernommen und nach und nach in ihre Billigtochter Eurowings integriert. Zur Entwicklung der Ticketpreise machte die Lufthansa erstmals keine Angaben mehr. In den vorangegangenen Monaten hatte die Nachricht von stagnierenden Ticketerlösen den Aktienkurs des Konzerns teils deutlich unter Druck gesetzt.

Im Frachtgeschäft konnte das Unternehmen seine Verkehrsleistung im ersten Halbjahr um 2,9 Prozent auf 5371 Millionen Tonnenkilometer steigern. Im Juni fiel sie jedoch um 0,6 Prozent schwächer aus als im Vorjahresmonat.

Bei der Österreich-Tochter Austrian Airlines (AUA) hoben die Passagierzahlen im ersten Halbjahr ab und erhöhten sich um 9,8 Prozent bzw. im Juni um 10,1 Prozent. Die Auslastung verbesserte sich in den ersten sechs Monaten um 2,3 Prozentpunkte auf 75,8 Prozent, im Juni sogar um 3,1 Prozentpunkte auf 81,5 Prozent.

Auch die Tochter Swiss hat im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat sowohl die Zahl der Fluggäste als auch jene der Flüge erhöht. Die Passagierzahl unter Ausklammerung der Edelweiss-Fluggäste stieg um 8,9 Prozent auf 1,6 Millionen, die Zahl der Flüge erhöhte sich um 5 Prozent auf deren 12.470.

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